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  • Bacillus thuringiensis

    Mikrobiologische Bekämpfung der Wachsmotten mit Bacillus thuringiensis Bekämpfungsmethode und Wirkung – wie geht's? Was ist Bacillus thuringiensis?

  • Bacillus thuringiensis - Wikipedia, the free encyclopedia

    Bacillus thuringiensis is a Gram-positive, soil dwelling bacterium of the genus Bacillus. Additionally, B. thuringiensis also occurs naturally in the gut of caterpillars of various ...

  • Bacillus thuringiensis – Wikipedia

    Bacillus thuringiensis ist ein im Boden lebendes Bakterium, das aber auch in den Raupen einiger Schmetterlinge und auf Pflanzen vorkommt. Es wurde 1901 in Japan durch Ishiwata ...

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Bacillus thuringiensis

Enzyklopädieartikel

Bacillus thuringiensis, Spezies stäbchenförmiger, Endosporen (siehe Exosporen) bildender Bakterien.

Die Endosporen von Bacillus thuringiensis enthalten ein kristallines Protein, das Delta-Endotoxin, das unter der Bezeichnung Bt als natürliches Insektizid weltweit zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird. Bacillus thuringiensis ist nahe verwandt mit Bacillus cereus (einem harmlosen Bodenbakterium), aber auch mit Bacillus anthracis (dem Milzbranderreger); es unterscheidet sich von diesen Arten nur durch spezifische Plasmide (ringförmige DNA-Abschnitte).

Verschiedene Kulturlinien von B. thuringiensis, die für den Menschen und andere Tetrapoden (siehe Vierfüßer) völlig ungefährlich sind, wirken sehr spezifisch gegen bestimmte Pflanzenschädlinge, vor allem Schmetterlingsraupen. Auch gegen Mücken- und Blattkäferlarven sowie gegen bestimmte tropische Kriebelmücken, die den Erreger der Flussblindheit (Onchozerkose) übertragen, gibt es wirksame Bt-Präparate. Delta-Endotoxin löst sich im alkalischen Milieu des Insektenmitteldarmes, wird dort von Enzymen aktiviert, zerstört das Darmepithel und ermöglicht den Sporen das Eindringen in den Wirt, der daraufhin verhungert. Einer Resistenzbildung der Insekten durch Modifikation des Toxinrezeptors versucht man durch gentechnisch veränderte Pflanzenrassen zu begegnen: Mais, Baumwolle und Kartoffeln mit dem Bt-Toxin-Gen sind in den USA seit 1996 kommerziell erhältlich.

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