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    In die Menüs von Nestlé Alete gelangt praktisch nur Bio-Fleisch. Dafür sorgt die artgerechte Haltung von Geflügel, Schafen, Schweinen oder auch Rindern.

  • Umweltlexikon-online.de: Artgerechte Tierhaltung

    Die Artgerechte Tierhaltung ist eine möglichst an den ursprünglichen Verhaltensweisen und Lebensraumbedingungen der domestizierten Tiere orientierte Form der Tierhaltung. ... Die ...

  • Deutscher Tierschutzbund e.V. - Artgerechte Tierhaltung?

    Tierschutz ist für immer mehr Käufer ein Entscheidungskriterium. Produzenten und Händler reagieren darauf in ihrer Werbung. Der Ausdruck „artgerechte Tierhaltung“ ist immer ...

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Artgerechte Tierhaltung

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HaushühnerHaushühner

Artgerechte Tierhaltung, Halten von Tieren entsprechend den artspezifischen Bedürfnissen der betreffenden Spezies, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Tierschutzes.

Der Mensch bestimmt die Lebensbedingungen der Tierarten, die er in seine Obhut genommen und damit unter seine Kontrolle gebracht hat. Die Gestaltung der Lebensumstände der betroffenen Tiere und ihre Behandlung hängen sowohl vom Wissen um deren Bedürfnisse als auch von wirtschaftlichen Erwägungen ab. Vor allem unter Berücksichtigung der Leidensfähigkeit aller Tiere ergibt sich für den Menschen eine Fürsorgepflicht, die das Wohlbefinden unserer Nutz- bzw. Haustiere zum Ziel hat. Ausdruck findet diese Forderung u. a. in Tierschutzgesetzen und Merkblättern der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung, wobei oft ein Kompromiss zwischen dem Schutz der Tiere und den Ansprüchen des Menschen an die Tiernutzung eingegangen wird.

Artgerechte Tierhaltung bedeutet Formen der Unterbringung, Ernährung und Pflege, die sich an den natürlichen Bedürfnissen der jeweiligen Spezies orientieren und Freiräume für das arteigene Verhalten lassen. Sie erfordert weitestgehende Gewaltfreiheit im Umgang mit den Tieren und verbietet vermeidbare körperliche Schmerzen und Überlastungen. Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und der innerartlichen Kommunikation sind dabei ebenso problematisch wie Reizarmut oder Stress durch das Einzwängen zu vieler Tiere auf engem Raum (Dichtestress).

Während der verantwortungsbewusste Umgang mit Heimtieren eher die Regel ist, sind solche Praktiken der Nutz- und Versuchstierhaltung (siehe Tierversuche), die sich allein an Leistung und Profit orientieren, mit den Anforderungen einer artgerechten Behandlung nicht vereinbar. Im Kreuzfeuer der Kritik stehen besonders Massentierhaltung (siehe Batteriehaltung) und Mast nach industriellen Maßstäben, die Zucht von Hochleistungsvieh, Lebendtransporte, biomedizinische und gentechnische Tierversuche, aber auch die Haltung und Zurschaustellung von Wildtieren oder die Zucht und das Aggressionstraining von Kampfhunden.

Einen wesentlichen Beitrag zur artgerechten Nutztierhaltung kann der Verbraucher leisten, indem er (etwas teurere) Produkte extensiver Viehwirtschaft bevorzugt. Freilandhaltung, kurze, schonende Transporte, die Auswahl hochwertiger Futtermittel und der sparsame Einsatz von Medikamenten (insbesondere Antibiotika) wirken sich über die Produktqualität auch positiv auf die Lebensqualität des Konsumenten aus. Neben verschiedenen Tierschutzbewegungen bemüht sich der Wissenschaftliche Ausschuss „Tiergesundheit und artgerechte Tierhaltung” der Europäischen Union (EU) um eine Verbesserung der Lebensbedingungen gehaltener Tiere. Die deutsche Verbraucherschutzministerin stellte 2001 ein neues Öko-Siegel vor: Es besteht aus einem grün umrandeten Sechseck mit der Aufschrift „Bio nach EG-Öko-Verordnung”. Das an EG-Normen orientierte Siegel ersetzt die bisherigen Gütezeichen. Es soll u. a. garantieren, dass die damit gekennzeichneten Produkte auf artgerechter Tierhaltung basieren.

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