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Quebracho

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Quebracho der Gattung AspidospermaQuebracho der Gattung Aspidosperma

Quebracho (spanisch quebrar: brechen; hacha: Axt; also Axtbrecher), in Südamerika heimische Baumarten aus verschiedenen Familien.

Die Rinde dieser Bäume ist eine wichtige Quelle für pflanzliche Gerbstoffe (Tannine); das extrem harte Holz wird für verschiedene Zwecke genutzt. In Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay bilden Bäume der Gattung Schinopsis aus der Familie der Sumachgewächse zum Teil ausgedehnte Wälder. Die bis zu 25 Meter hohen Bäume tragen gefiederte Blätter und kleine, bräunlich violette Blüten. Der schmale und glatte, stark verzweigte Stamm liefert ein schweres, rötliches Holz, das eines der härtesten überhaupt ist. Wegen seiner Witterungsbeständigkeit wird es im Schiff- und Eisenbahnschienenbau, für Hafenanlagen und als hochwertiges Brennholz verwendet.

Auch das harte, weiße Holz von Quebracho-Bäumen aus der Familie der Hundsgiftgewächse ist von wirtschaftlicher Bedeutung. Aus ihrer Rinde werden Gerbstoffe und Alkaloide wie Quebrachin (auch Yohimbin) extrahiert, das gelegentlich für medizinische Zwecke verwendet wird.

Systematische Einordnung: Wichtige Quebracho-Arten sind Schinopsis balansae und Schinopsis quebracho-colorado (auch Schinopsis lorentzii) aus der Familie Anacardiaceae (Sumachgewächse) sowie Aspidosperma quebracho-blanco aus der Familie Apocynaceae (Hundsgiftgewächse).

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