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  • WWF-Deutschland: Feuchtwälder

    Uuml;berschwemmungen machen ihnen nichts aus: Feuchtwälder sind gelegentliches Hochwasser gewohnt. Auenwälder zum Beispiel: Sie wachsen entlang von Bächen und Fl ...

  • WWF-Deutschland: Feuchtwälder

    Überschwemmungen machen ihnen nichts aus: Feuchtwälder sind gelegentliches Hochwasser gewohnt. Auenwälder zum Beispiel: Sie wachsen entlang von Bächen und Flüssen.

  • Deutsche Umwelthilfe e.V.: Feuchtwälder

    Feinstaub, Dosenpfand und Atomausstieg auf der einen - Natur- und Artenschutz auf der anderen Seite, die Arbeit der Deutschen Umwelthilfe hat viele Facetten mit dem Ziel durch ...

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Feuchtwälder

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Feuchtwald des gemäßigten Klimas in NeuseelandFeuchtwald des gemäßigten Klimas in Neuseeland

Feuchtwälder, Wälder, die in humiden Klimazonen ohne längere Trockenzeiten oder in Feuchtgebieten verbreitet sind.

Feuchtwälder gliedern sich in vier Gruppen:

  • 1. In den Tropen werden mitunter alle immergrünen und halbimmergrünen Wälder zur Gruppe der tropischen Feuchtwälder zusammengefasst und damit den tropischen Trockenwäldern gegenübergestellt.
  • 2. Als tropische Feuchtwälder im engeren Sinn gelten die regengrünen Gehölzbiotope, die in der Zone der tropisch-sommerhumiden Feuchtklimate mit sieben bis neun humiden Monaten verbreitet sind. Sie gehen dort in feuchte Grassavannen über.
  • 3. In Mitteleuropa und anderen Regionen der Außertropen sind Feuchtwälder häufig an Gebiete mit deutlichem Wasserüberschuss durch nahe an der Bodenoberfläche stehendes Grundwasser oder zeitweilige Überflutung gebunden. Hierzu gehören u. a. der Auenwald, der Bruchwald und der Moorwald. Ähnliche Waldtypen sind in den feuchten Tropen ebenfalls weit verbreitet, wie die tropischen Überschwemmungsauen (Várzea), die tropischen Überschwemmungssumpfwälder (Igapó) und die Moorwälder Südamerikas.
  • 4. Eine weitere sehr vielgestaltige Gruppe bilden die regengrünen und immergrünen Gehölzbiotope der Subtropen und niederen Mittelbreiten. Sie gehen einerseits ohne scharfe Grenzen in die Hartlaubwälder der Subtropen und die Regenwälder der feuchten Tropen, andererseits nahtlos in die sommergrünen Laubwälder der immerfeuchten höheren Mittelbreiten über. Für diese Gruppe ist in der Pflanzengeographie der Sammelbegriff „Feuchtwälder” am gebräuchlichsten.

Die Areale der zuletzt genannten Wälder sind – mit Ausnahme der Antarktis – über alle Kontinente verstreut. Der geographische Schwerpunkt ihrer Verbreitung liegt dabei in den warmgemäßigten Zonen, den Subtropen im weiteren Sinn, die sich durch warme bis heiße Sommer und milde Winter auszeichnen. Sie können nur gedeihen, wenn das ganze Jahr über ausreichend Regen fällt oder aber – wie bei den Feuchtwäldern der Kanarischen Inseln – Niederschlagsmangel über die ständige Befeuchtung durch Nebel oder Wolken ausgeglichen wird. Ein gemeinsames Merkmal ist die reiche Gehölzflora, die der tropischer Regenwälder kaum nachsteht und vorwiegend immergrüne Laub- und Nadelbäume umfasst. Neben Gewächsen der Tropen und Subtropen wie den Lorbeer- und Teestrauchgewächsen sind auch Arten höherer Breiten vertreten, etwa Eichen, Magnolien, Kastanien oder Südbuchen, die z. B. die Feuchtwälder Chiles oder Neuseelands prägen. Ungewöhnlich viele Moose und Farne zeigen die ständig hohe Luftfeuchtigkeit im Innern der Wälder an; trockeneres Klima spiegelt sich in den kleinen, lederigen Blättern der Lorbeergewächse oder in Nadelgehölzen wie den Kanarischen Kiefern und den Mammutbäumen Kaliforniens wider. Hinzu kommen oft Lianen, Epiphyten und Bambusse, die die enge Verwandtschaft der subtropischen Feuchtwälder mit den tropischen Gebirgsregenwäldern belegen.

Ein weiteres charakteristisches Merkmal der subtropischen Feuchtwälder ist der hohe Anteil alter, im Tertiär oder in früheren Perioden der Erdgeschichte weit verbreiteter Pflanzensippen. Dazu gehören u. a. die seit dem Jura existierenden Sumpfzypressen in den Sumpfwäldern Floridas, die Araukarien der Südhalbkugel oder der Pontische Rhododendron in den Feuchtwäldern an der Ostküste des Schwarzen Meeres. Ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete sind hauptsächlich unter dem Einfluss der quartären Eiszeiten auf einige wenige Restflächen geschrumpft. Durch die Tätigkeit des Menschen wurden die Feuchtwälder auf großen Flächen vernichtet. Die Lorbeerwälder Ostasiens mussten z. B. Teeplantagen weichen, ihr Gegenstück, der Laurisilva von Madeira und anderen Atlantikinseln, ist bis auf kleine Reste zerstört, ebenso der Redwood-Wald in den feuchten Küstengebirgen Kaliforniens.

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