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Windows Live® Suchergebnisse Venus WilliamsEnzyklopädieartikel
Venus Williams (*1980), amerikanische Tennisspielerin. Mit ihren Olympiasiegen in Sydney (Doppel und Einzel) sowie dem Turniersieg in Wimbledon und bei den US Open etablierte sie sich 2000 endgültig in der Weltspitze. Williams wurde am 17. Juni 1980 als Tochter eines Baumwollpflückers in Lynwood (Kalifornien) geboren und wuchs in Compton, einem Armenviertel von Los Angeles, auf. Zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Serena begann sie im Alter von sechs Jahren mit dem Tennissport, unterstützt von ihrem Vater, einem passionierten Hobbyspieler. Bereits zweieinhalb Jahre später nahm sie an Kinderturnieren teil, wo ihr großes Talent schnell deutlich wurde. 1991 übersiedelte die Familie nach Florida, damit die Töchter unter Rick Macci, dem ehemaligen Coach von Jennifer Capriati, trainieren konnten. Nach weiterer Steigerung ihres Leistungsvermögens wechselte Williams 1994 im Alter von 14 Jahren zum Profitennis, wo sie in einigen Turnieren u. a. auch gegen Steffi Graf ihr großes Potential demonstrierte. Die French Open 1997 waren ihr erstes Grand-Slam-Turnier. Ihr harter Aufschlag, ihre druckvollen Grundlinienschläge und ihr gekonntes Volleyspiel führten Williams im selben Jahr ins Finale der US Open, wo sie sich der Schweizer Weltranglistenersten Martina Hingis geschlagen geben musste. In der Folgezeit verbesserte sie kontinuierlich ihre Weltranglistenposition. 1998 drang sie in die Top Ten der WTA-Weltrangliste vor, und sie gewann u. a. den Grand Slam Cup, 1999 wurde sie erstmals im amerikanischen Fed-Cup-Team erfolgreich eingesetzt. Zusammen mit ihrer Schwester Serena siegte sie in diesem Jahr in der Doppelkonkurrenz bei den French Open. Im Jahr 2000 gelang es Venus Williams, sich endgültig in der Weltspitze zu etablieren, und sie war die dominierende Spielerin der Saison: In Wimbledon holte sie den ersten Grand-Slam-Titel im Einzel durch einen Finalsieg gegen Lindsay Davenport, drei Monate später gewann sie auch bei den US Open. Zudem krönte Williams das erfolgreiche Jahr mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Sydney, wo sie im Finale die Russin Elena Dementiewa bezwang. Mit ihrer Schwester Serena Williams holte sie auch Gold in der Doppelkonkurrenz durch einen Endspielsieg gegen die Niederländerinnen Kristie Boogert und Miriam Oremans. Mit ihrem zweiten Wimbledonsieg und dem zweiten Gewinn der US Open 2001 erhöhte Venus Williams die Anzahl ihrer Grand-Slam-Titel auf vier. Im Februar 2002 erreichte sie erstmals Rang eins der WTA-Weltrangliste. Ab den French Open 2002 stand sie viermal in Folge im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers, wo sie jeweils unterlag. 2005 und 2007 gewann Williams erneut das Turnier in Wimbledon.
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