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  • Gewebe (Textil) – Wikipedia

    Gewebe ist der Oberbegriff für manuell oder maschinell gefertigte Erzeugnisse der Weberei wie Tuch, Samt, Velours, Plüsch, Frottee und sonstige textile Flächengebilde aus ...

  • Gewebe (Biologie) – Wikipedia

    Ein Gewebe ist eine Ansammlung gleichartig oder unterschiedlich differenzierter Zellen einschließlich ihrer extrazellulären Matrix (Interzellularsubstanz).

  • Botanik online: Zellen und Gewebe - Gewebe

    Der Wissenschaftszweig, der sich mit Geweben befaßt, ist die Histologie. Für die Beschreibung pflanzlicher Gewebe wird jedoch genauso oft der Ausdruck Pflanzenanatomie verwendet.

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Gewebe (Botanik)

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Aufbau eines BlattesAufbau eines Blattes

Gewebe (Botanik), Verband einheitlicher pflanzlicher Zellen mit gleicher Funktion.

In der Botanik wird grundsätzlich zwischen Bildungsgeweben (Meristemen) und Dauergeweben unterschieden. Bildungsgewebe sind teilungsfähige Gewebe, deren Zellen noch nicht differenziert sind. Es gibt Meristeme, die vom Embryonalzustand an ihre Teilungsfähigkeit beibehalten, beispielsweise das Kambium (siehe Bäume) zwischen den Leitelementen Xylem und Phloem. Andere Meristeme entstehen durch Rückdifferenzierung aus Dauergeweben; zu den Letzteren gehört das Korkkambium. Wenn ein Gewebe aus nur einer Art von Zellen besteht, bezeichnet man es als homogen; heterogene Gewebe bestehen dagegen aus verschiedenen Zelltypen.

Dauergewebe lassen sich je nach Funktion in folgende Gewebearten unterscheiden:

  • 1.) Grundgewebe, zu denen u. a. Speicher- und Photosynthesegewebe gehören;
  • 2.) Abschlussgewebe, zu denen Epidermis, Exodermis und auch Borke zählen;
  • 3.) Absorptionsgewebe, wie die Rhizodermis (siehe Wurzel), die der Wasseraufnahme dient;
  • 4.) Leitgewebe wie Xylem (Tracheen und Tracheiden) und Phloem (Siebröhren und Siebzellen);
  • 5.) Festigungsgewebe, die für mechanische Festigkeit sorgen, wie das Kollenchym und das Sklerenchym;
  • 6.) Ausscheidungsgewebe, zu denen Harzkanäle und Drüsenzellen zählen.

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