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    Information und Aufklärung über Diagnose und Therapie von Hirntumoren, Gehirntumor, Förderung der Neuroonkologie sowie Wissenschaft und Forschung über Hirntumoren, Gehirntumor ...

  • Hirntumor – Wikipedia

    Weitergeleitet von Gehirntumor) ... Ein Hirntumor ist eine Gewebswucherung des Gehirns. Tumoren der Hirnhäute, Meningeome ...

  • Gehirntumor index

    Gehirntumor was nun!!! Bericht über den Gehirntumor von meiner Frau Gaby

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Gehirntumor

Enzyklopädieartikel

Gehirntumor, auch Hirntumor, gutartige oder bösartige Gewebewucherungen im Bereich des Gehirns.

Tumoren des Nervensystems treten in jedem Lebensalter, insbesondere auch bei Kindern auf, sie sind jedoch mit etwa 2 Prozent aller menschlichen Tumoren eher selten. Man unterscheidet gutartige und bösartige Tumoren sowie Metastasen (Tochtergeschwülste, siehe Krebserkrankungen) bösartiger Tumoren anderer Organe. Da das Gehirn von einer knöchernen Hülle, dem Schädel, umgeben ist, führen sämtliche Wucherungen im Gehirn, unabhängig von deren Gutartigkeit bzw. Bösartigkeit, durch die Verdrängung von gesundem Hirngewebe früher oder später zu schwerwiegenden Störungen. Hirntumoren neigen nur selten zur Metastasierung in andere Organe.

Der häufigste maligne (bösartige) Hirntumor im Kindesalter ist das Medulloblastom (siehe Medulla; ein Blastom ist eine Geschwulst). Das Medulloblastom findet sich überwiegend im Bereich des Kleinhirns und hat eine sehr schlechte Prognose. Der häufigste maligne Hirntumor des Erwachsenen ist das Glioblastom, betroffen ist meist das Großhirn. Glioblastome treten am häufigsten im Alter von 50 bis 60 Jahren auf, die Lebenserwartung der Betroffenen beträgt wenige Monate bis Jahre. Weitere Hirntumoren sind die Meningeome (gutartige Wucherungen der Hirnhäute), teils hormonaktive Adenome (gutartige Drüsengeschwülste) der Hypophyse, sowie Astrozytome und Oligodendrogliome (zu Astrozyten und Oligodendrozyten siehe Glia). Gehirnmetastasen stammen bevorzugt von Bronchialkarzinomen (siehe Lungenkrebs) und Mammakarzinomen (siehe Brustkrebs), aber auch von Melanomen (siehe Hautkrankheiten) und Nierenkarzinomen. Gehirntumoren machen sich meist durch Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Bewegungsstörungen und Krampfanfälle bemerkbar.

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