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  • Wind und Luftdruckgürtel – Wikipedia

    Die Wind- und Luftdruckgürtel der Erde bezeichnen globale Zonen, zu denen generelle Aussagen über die vorherrschenden Wind - oder Luftdruckverhältnisse gemacht werden können.

  • Luftdruckgürtel - MSN Encarta

    Luftdruckgürtel, die mittlere Verteilung des über mehrere Jahrzehnte hinweg am Boden gemessenen Luftdrucks. Dabei reihen sich Hoch- bzw. ...

  • Rossbreiten – Wikipedia

    ... mitgeführten Pferden (Rössern), die meist die größten Frischwasserverbraucher an Bord darstellten. [Bearbeiten] Siehe auch. Winde und Windsysteme, Wind und Luftdruckgürtel, ...

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Luftdruckgürtel

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Vorherrschende WindeVorherrschende Winde

Luftdruckgürtel, die mittlere Verteilung des über mehrere Jahrzehnte hinweg am Boden gemessenen Luftdrucks. Dabei reihen sich Hoch- bzw. Tiefdruckgebiete in bestimmten Zonen gürtel- oder kettenartig rund um den Erdball aneinander. Diese planetarischen Luftdruckgürtel sind auf den beiden Erdhalbkugeln annähernd spiegelbildlich beiderseits des meteorologischen Äquators angeordnet. Sie verschieben sich mit den Jahreszeiten mehr oder weniger stark und stellen gleichzeitig das Grundmuster der globalen Windsysteme dar. Grundlegend für die Verteilung des Luftdrucks ist die unterschiedliche Erwärmung der Erdoberfläche. Die daraus resultierenden Luftströmungen werden durch die Coriolis-Kraft entscheidend modifiziert.

Durch das Zusammenströmen der Passate beider Erdhalbkugeln im Bereich der Innertropischen Konvergenz und das nachfolgende Aufsteigen der Luftmassen entsteht dort eine Zone tiefen Drucks. Diese äquatoriale Tiefdruckrinne deckt sich nur zeitweise mit dem geographischen Äquator. Im Sommer der betreffenden Halbkugel wandert die Zone tiefen Luftdrucks mit dem Sonnenstand polwärts. Häufig zerfällt sie in einen nördlichen und einen südlichen Zweig, zwischen denen meist schwache Westwinde wehen.

Der in mehrere nahezu ortsfeste Hochdruckgebiete wie das Azorenhoch oder das Pazifikhoch aufgespaltene subtropische Hochdruckgürtel verläuft etwa zwischen 25 und 35 Grad nördlicher bzw. südlicher Breite. Aus ihm strömen die Passate zur äquatorialen Tiefdruckrinne oder polwärts in die gemäßigten Breiten, die sich etwa zwischen 35 und 60 Grad nördlicher und südlicher Breite erstrecken. Wandernde Hoch- und Tiefdruckgebiete und Winde aus westlichen Himmelsrichtungen prägen das Wetter dieser Zone. Bei circa 60 Grad nördlicher und südlicher Breite bildet eine Reihe ausgeprägter Tiefdruckgebiete wie das Islandtief oder das Alëutentief die subpolare Tiefdruckrinne. Über den Polargebieten befinden sich schließlich kalte Hochdruckgebiete, das Polarhoch der Arktis bzw. Antarktis, das die polaren Ostwinde speist.

Aufgrund der Land-Wasser-Verteilung auf der Erde und der sich daraus ergebenden unterschiedlichen thermischen Beeinflussung der Atmosphäre sind diese Luftdruckgürtel jedoch nicht zirkumglobal, sondern als Kette einzelner Aktionszentren entwickelt.

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