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Windows Live® Suchergebnisse LeineberglandEnzyklopädieartikel
Leinebergland, zusammenfassende Bezeichnung für zahlreiche kleinere Landschaften, die vom Eichsfeld bei Duderstadt bis zum Osterwald bei Springe, dem Einzugsgebiet der Leine im südlichen Niedersachsen und nordwestlichen Thüringen angehören. Das Leinebergland im engeren Sinn umfasst nur die Höhen beiderseits des mittleren Laufabschnitts zwischen Kreiensen und Gronau, u. a. den Hils, den Külf, den Selter und die Sieben Berge. Die markanten, bewaldeten Bergrücken sind meist typische Schichtkämme aus harten Kalk- und Sandsteinen des Mesozoikums, die hier weit gespannte geologische Mulden bilden und als eindrucksvolle Beispiele für Reliefumkehr aus den weicheren Schichten herausmodelliert wurden. Zwischen den Höhen erstrecken sich breite Täler und Senken, in denen der ältere geologische Untergrund von eiszeitlichen Ablagerungen, insbesondere Löß, bedeckt ist. Wegen des engräumigen Wechsels der Gesteinsarten und Böden ist die Pflanzenwelt des Leineberglands ungewöhnlich vielseitig; sie reicht von Orchideen-Buchenwäldern und artenreichen Trockenrasen auf Kalk- und Mergelböden bis zu den Nadelwäldern auf sandigen Gesteinen.
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