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Windows Live® Suchergebnisse Magdeburger BördeEnzyklopädieartikel
Magdeburger Börde, etwa 930 Quadratkilometer große Bördenlandschaft in Sachsen-Anhalt westlich von Magdeburg. Das flachwellige, nahezu waldfreie Land zwischen Elbe, Saale, Aller und Bode fällt von rund 160 Meter Höhe im Westen (Hohe Börde) allmählich auf 80 Meter im Osten (Niedere Börde) ab. Sein geologischer Untergrund besteht aus Grundmoränen der Saale-Eiszeit, die von ein bis zwei Meter dicken Lößdecken überlagert werden. Auf dem Löß haben sich vor 8 000 bis 10 000 Jahren während einer trockeneren Klimaperiode der Nacheiszeit unter einer steppenartigen Vegetation tiefgründige Schwarzerden entwickelt. Diese Böden, die zu den ackerbaulich besten Böden Deutschlands gehören, sind in dem Trockengebiet im Regenschatten des Harzes als Relikte erhalten geblieben und werden fast ausschließlich als ertragreiches Ackerland für den Anbau von Getreide, Zuckerrüben, Futterpflanzen und Gemüse genutzt.
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