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Seraue

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Seraue: Systematische EinordnungSeraue: Systematische Einordnung

Seraue, auch Waldziegenantilopen, asiatische Gattung der Hornträger.

Seraue sind eng mit den europäischen Gämsen und den amerikanischen Schneeziegen verwandt. Wie alle Paarhufer besitzen sie Hörner, die bei ihnen relativ kurz und sanft nach hinten gebogen sind. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von etwa 1,4 Metern und knapp 100 Kilogramm Gewicht; ihre Schulterhöhe beträgt maximal einen Meter. Der Weißmähnen-Serau hat am Nacken struppige weiße Haare, ist sonst aber schwarzbraun gefärbt. Der Japanische Serau dagegen trägt ein dunkelbraunes Sommerfell und ein weißgraues Winterfell.

Seraue leben einzeln oder in kleinen Gruppen im Buschland und in Gebirgswäldern Süd- und Südostasiens. Diese Wiederkäuer kommen bis in Höhen von über 4 000 Metern vor, wo sie Blätter und Gräser abweiden. Man unterscheidet innerhalb des Verbreitungsgebiets des Weißmähnen-Seraus zahlreiche Unterarten. Der Japanische Serau, auch Wollhaargämse genannt, ist ein beliebtes Jagdobjekt und war lange Zeit eine bedrohte Tierart. Dank besonderer Schutzmaßnahmen (er gilt als Nationaltier) hat sich der Bestand jedoch in den letzten Jahren erholt.

Systematische Einordnung: Seraue gehören zur Unterfamilie Caprinae der Familie Bovidae. Der Weißmähnen-Serau heißt wissenschaftlich Capricornis sumatraensis, der Japanische Serau Capricornis crispus.

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