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Klimatherapie

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Am Ufer des Toten MeeresAm Ufer des Toten Meeres

Klimatherapie, medizinisch begründeter Aufenthalt an Orten mit speziellen Klimaeigenschaften zur Besserung chronischer Erkrankungen.

Das Prinzip der Klimatherapie ist es, den Betroffenen einem geeigneten Reizklima auszusetzen. Wichtige Parameter hierbei sind Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Windverhältnisse, Ultraviolettstrahlung (UV-Strahlung) und der Grad der Luftverunreinigung. Das Nordseeklima bietet eine allergenarme (an allergieauslösenden Faktoren arme) Umgebung mit ausgeglichenem Temperaturprofil, salzhaltiger Luft und hoher Luftfeuchtigkeit, es ist somit gut für Allergiker geeignet. Beim Hochgebirgsklima sind die vermehrte UV-Strahlung und der geringere Luftdruck und Sauerstoffdruck sowie die geringere Luftfeuchtigkeit entscheidend. Über 1 500 Höhenmeter gibt es praktisch keine Hausstaubmilben und wenig Blütenpollen. Vom Hochgebirgsklima profitieren Patienten mit chronischen Hauterkrankungen wie Psoriasis oder Neurodermitis und Patienten mit Lungenerkrankungen wie Asthma bronchiale. Klimatherapeutisch spielt auch die Region am Toten Meer eine bedeutende Rolle. Eine Klimatherapie wird in der Regel bei Kindern einmal jährlich für mindestens sechs Wochen und bei Erwachsenen alle drei Jahre für drei bis sechs Wochen empfohlen.

Siehe auch Kur; Bioklimatologie; Wetterfühligkeit

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