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  • Benneter, Klaus Uwe

    Bietet Wissenswertes über sich und seine Arbeit als Generalsekretär der SPD und als Abgeordneter. Er berichtet über das Geschehen im Wahlkreis Berlin Steglitz-Zehlendorf und ...

  • Deutscher Bundestag: Benneter, Klaus Uwe

    Geboren am 1. März 1947 in Karlsruhe; evangelisch; verheiratet, erwachsener Sohn. 1966 Abitur in Karlsruhe. 1966 bis 1971 Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und ...

  • abgeordnetenwatch.de: Klaus Uwe Benneter

    Klaus Uwe Benneter ... 16.08.2008 Frage von- Sehr geehrter Herr Benneter, wie ist es eigentlich möglich das Regierungsmitglieder und auch angesehene Manager bei nachgewiesenen ...

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Klaus Uwe Benneter

Enzyklopädieartikel

Klaus Uwe Benneter (*1947), deutscher Jurist und Politiker (SPD), Generalsekretär der SPD (2004/05).

Klaus Uwe Benneter wurde am 1. März 1947 in Karlsruhe geboren. Von 1966 bis 1971 studierte er in Berlin Jura und engagierte sich zugleich – es war die Zeit der Studentenbewegung und der Außerparlamentarischen Opposition – im Sozialdemokratischen Hochschulbund auf dem linksoppositionellen Flügel der SPD. 1974 wurde Benneter Anwalt und 1985 auch Notar. 1974 stieg er bei den Jungsozialisten, der Jugendorganisation der SPD, zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden auf, und 1977 trat er an ihre Spitze, bis er nach nur wenigen Monaten den Vorsitz räumen musste und wegen Parteischädigung aus der SPD ausgeschlossen wurde. Grund für dieses Zerwürfnis war, dass er als Verfechter der von Lenin begründeten Theorie des Staatsmonopolkapitalismus eine innerparteiliche „Stamokap-Fraktion” zu organisieren versuchte, die auf eine Zusammenarbeit mit der DKP abzielte (nicht zuletzt auf Betreiben der SPD-Führung waren DKP-Mitglieder aufgrund des unter Bundeskanzler Willy Brandt 1972 eingeführten Radikalenerlasses Berufsverboten ausgesetzt).

Auf Fürsprache von Gerhard Schröder, der ihm als Juso-Vorsitzender nachgefolgt war, gelang Benneter 1983 die Wiederaufnahme in die SPD. Inzwischen hatte er sich von seinen linksradikalen Vorstellungen getrennt und machte nun als Berliner Parteifunktionär und Lokalpolitiker Karriere – als Bezirksstadtrat für Gesundheit und Umweltschutz im Bezirk Zehlendorf (1989-1992), als Schatzmeister der Berliner SPD (1990-1992), als stellvertretender Landesvorsitzender der Berliner SPD (1996-2000) und als Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus (1999-2002). Nach den Bundestagswahlen im September 2002 zog er in den Deutschen Bundestag ein und profilierte sich sogleich als Vorsitzender des parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der dem angeblichen Wahlbetrug der rotgrünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder nachgehen sollte.

In der Bundespartei bisher ohne große Popularität und Gefolgschaft, scheiterte Benneter auf dem Parteitag im November 2003 mit seiner Kandidatur für den Bundesvorstand. Ungeachtet dieses Rückschlags nominierten ihn Gerhard Schröder und Franz Müntefering, der noch amtierende und der designierte Parteivorsitzende, im Februar 2004 für das Amt des Generalsekretärs. Auf dem Sonderparteitag der SPD am 21. März 2004 wurde Benneter zum Nachfolger von Olaf Scholz gewählt, der im Gefolge des Rücktritts von Schröder als Parteichef auf das Amt des Generalsekretärs der SPD verzichtet hatte. Auf dem ordentlichen Parteitag der SPD vom 14. bis 16. November 2005, auf dem die Parteiführung neu gewählt wurde (u. a. Matthias Platzeck zum neuen Vorsitzenden), wurde Benneter von Hubertus Heil im Amt des Generalsekretärs abgelöst.

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