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  • Rasse – Wikipedia

    Dieser Artikel behandelt einen Fachbegriff der Zoologie. Zu seiner Verwendung in der Anthropologie siehe Rassentheorien.

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    Als Hunderasse bezeichnet man eine unterscheidbare Rasse der Haushunde.

  • Rasse

    Da wir selber nicht züchten, verzichten wir hier auf den allgemeinen Rassestandard, der auf folgender Seite der Züchterin Renate Mari zu lesen ist:

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Rasse (Haustiere)

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Rasse (Haustiere), durch Züchtung erzeugte Haustierform, die in Körperbau, Aussehen und Verhalten einem bestimmten (meist von einem Züchterverband festgelegten) Rassestandard entspricht.

Der Mensch domestizierte schon vor Jahrtausenden wild lebende Tiere, um deren Nachkommen zur Produktion von Fleisch, Milch, Fellen oder anderen Erzeugnissen zu nutzen oder um sie als Zug-, Reit- oder Lasttiere, zur Jagd oder als Gefährten zu halten. Da zur Zucht immer wieder Individuen mit den jeweils vom Züchter gewünschten Eigenschaften ausgewählt werden, unterscheiden sich Haustierrassen im Lauf der Zeit zunehmend von ihren frei lebenden Stammarten.

Natürliche Selektion spielt bei der Haustierzüchtung praktisch keine Rolle, deshalb sind Haustierrassen im Freiland häufig nicht lebensfähig. Der fehlende Selektionsdruck führt zu Domestikationserscheinungen wie abweichender Färbung (häufig mit weißen Flecken), Verkürzung von Gesichtsschädel und Unterkiefer, Hängeohren sowie deutlicher Verringerung von Hirngewicht und Hirnfurchung einschließlich damit einhergehender Verhaltensänderungen. Die Leistungen der Sinnesorgane sind im Vergleich zur wild lebenden Stammart zumeist vermindert, die Fortpflanzungsrate dagegen ist oft gesteigert. Bei der Tierzüchtung treten außerdem häufig Zwergformen auf.

Am Beispiel der rund 400 Haushundrassen wird die große genetische Plastizität mancher Tierarten (in diesem Fall die des Wolfes) erkennbar: So extrem verschiedene Hunderassen wie Chihuahua, Fox Terrier oder Deutsche Dogge gehören alle derselben Spezies an. Die Wildkatze, auf deren nordafrikanische Unterart (die Falbkatze) unsere Hauskatzen zurückzuführen sind, ist dagegen weit weniger variabel: Alle Hauskatzenrassen haben im Wesentlichen die gleiche Größe und Gestalt.

Da die künstliche Auslese bei der Haustierzucht zumeist an den Interessen des Menschen und nicht am Wohlergehen der Tiere orientiert ist, weisen Haustierrassen oft Erbschäden auf. Diese können sich vor allem dann leicht manifestieren, wenn nahe verwandte Zuchttiere (etwa Wurfgeschwister) zur Weiterzucht verwendet werden, um schneller ein bestimmtes Zuchtziel zu erreichen (siehe Inzucht). Schäferhunde und Hunde anderer großen Rassen haben z. B. oft eine Veranlagung zur Hüftgelenksdysplasie; bei dieser Krankheit verlagert sich der Kopf des Hüftgelenks ganz oder teilweise aus der Gelenkpfanne.

Die (absichtlich weitergezüchtete) Schwanzlosigkeit der Manxkatze geht mit schweren Missbildungen der Wirbelsäule einher. Nackthunde (denen das Fell weggezüchtet wurde) haben Probleme mit der körpereigenen Wärmeregulierung, sie ziehen sich leicht Verletzungen und Sonnenbrand zu und leiden häufig unter Immunschwächen, zudem ist das Gebiss dieser Tiere oft unvollständig. Solche Haustierrassen werden auch als „Qualzuchten” bezeichnet.

Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet die Zucht von Wirbeltieren, wenn zu erwarten ist, dass bei deren Nachkommen „erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten” (§ 11b Abs. 1). Die Zucht so genannter Kampfhundrassen, die eine besondere Aggressivität aufweisen, kann in Deutschland durch Landesgesetze verboten werden.

Im Gegensatz zu Haustierrassen entstehen geographische Rassen (Unterarten), wenn die Populationen einer Art ein so großes Areal bewohnen, dass sie sich zum Teil genetisch auseinanderentwickeln. Verschiedene geographische Rassen einer Art können jedoch – ebenso wie Haustierrassen – untereinander Nachkommen zeugen. Während Unterarten nomenklatorisch mit einem wissenschaftlichen Dreifachnamen belegt werden (der Berggorilla heißt z. B. Gorilla gorilla beringei), kennzeichnet man Haustiere durch den Zusatz f. domestica (f. steht für forma): Das Haushuhn heißt demnach Gallus gallus f. domestica. Bei der Züchtung von Pflanzen verwendet man statt Rasse meist den Begriff Sorte.

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