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Windows Live® Suchergebnisse Janne AhonenEnzyklopädieartikel
Janne Ahonen (*1977), finnischer Skispringer; fünfmaliger Gewinner der Internationalen Vierschanzentournee (1999, 2003, 2005, 2006 und 2008), Weltmeister von der Großschanze (2005), dreifacher Weltmeister mit der Mannschaft (1995, 1997 und 2003) sowie zweimaliger Gewinner des Gesamtweltcups (2004 und 2005). Ab Mitte der neunziger Jahre zählte er mehr als zehn Jahre lang zu den leistungsstärksten und beständigsten Skispringern der Welt. Janne Ahonen wurde am 11. Mai 1977 in Lahti geboren. Im Alter von sieben Jahren schloss er sich dem Verein Lahden Hiihtoseura an und begann unter professioneller Anleitung mit dem Skisprungsport. Als einer der besten seines Jahrgangs wurde Ahonen als 15-Jähriger Mitglied des Nationalkaders. Sein erster großer internationaler Erfolg war 1993 der Gewinn des Juniorenweltmeistertitels sowohl im Einzelspringen als auch mit der Mannschaft. Gleichzeitig wurde er bereits bei den Senioren eingesetzt, wo er von Anfang an beachtliche Platzierungen erreichte; in der Saison 1993/94 gelang ihm in Engelberg (Schweiz) der erste Weltcupsieg. Schon seine erste Vierschanzentournee 1994/95 beendete er mit dem dritten Platz hinter dem Österreicher Andreas Goldberger und dem Japaner Kazuyoshi Funaki. In den folgenden Jahren legte Ahonen eine bemerkenswerte Beständigkeit an den Tag und etablierte sich in der Weltspitze. Grundlage seiner Erfolge war neben einer eleganten Haltung während der Flugphase die Fähigkeit, am Schanzentisch Sprungkraft und Vorwärtsgeschwindigkeit optimal zu kombinieren. Fast jedes Jahr konnte er sich im Gesamtweltcup unter den besten zehn platzieren, ebenso bei der Vierschanzentournee, dem wichtigsten Wettkampf der Saison, den er 1998/99 erstmals für sich entscheiden konnte. Im Verlauf seiner Karriere gelang es Ahonen vier weitere Male, die Vierschanzentournee zu gewinnen: 2002/03, 2004/05, 2005/06 und 2007/08. Zu den weiteren Erfolgen des gelernten Mechanikers gehören drei Weltmeistertitel mit der Mannschaft (1995, 1997 und 2003) und eine Bronzemedaille auf der Großschanze 2001. Bei Olympischen Spielen war er weniger erfolgreich: Nachdem er bereits 1994 in Lillehammer und 1998 in Nagano an den Spielen teilgenommen hatte, holte er 2002 in Salt Lake City Silber im Teamwettbewerb. In den Wintern 2003/04 und 2004/05 gewann Ahonen jeweils die Weltcupgesamtwertung. Bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 erreichte er Silber im Teamwettbewerb, verfehlte jedoch erneut eine olympische Einzelmedaille. Im März 2008 beendete Ahonen seine aktive Karriere.
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