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  • Resistenz – Wikipedia

    Bearbeiten] Biologie. In der Biologie versteht man unter Resistenz die Widerstandskraft eines Organismus (oder genauer einer biologischen Art) gegen äußere Einflüsse.

  • Antibiotikum-Resistenz – Wikipedia

    Unter dem Begriff Antibiotika-Resistenz werden Eigenschaften von Mikroorganismen (Viren Bakterien, Protozoen, Pilze) zusammengefasst, die es ihnen ermöglichen, die Wirkung von ...

  • Zündstoff Antibiotika Resistenz

    Gro_e f|hrende Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Infektiologie haben sich zusammengeschlossen, um die Bevvlkerung breit |ber die Gefahr von Antibiotika-Resistenzen aufzukl ren.

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Resistenz

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Resistenz, die Fähigkeit von Lebewesen und Viren, sich gegen Krankheitserreger, Schädlinge, Schadstoffe oder schädliche Umwelteinflüsse zur Wehr zu setzen.

Resistenz ist in der Regel durch eine Mutation desjenigen Gens oder derjenigen Gene bedingt, die für die angegriffene Struktur des Organismus codieren. Bei dieser Struktur kann es sich z. B. um ein Enzym handeln, um bestimmte Zellbestandteile oder ein ganzes Organ. Resistenz ist meist angeboren, kann aber durch Ernährung und Umwelt beeinflusst oder auch im Lauf des Lebens erworben werden; im letzteren Fall spricht man von Immunität (Immunologie: Die Immunantwort). Erworbene Immunität gegen spezifische schädliche Einflüsse kommt vor allem bei Wirbeltieren vor (insbesondere Säugetieren und Vögeln) und beruht auf einer Modifikation des Immunsystems: Nach Eindringen und Identifikation eines unbekannten Krankheitserregers oder Antigens werden neue, spezifische Antikörper und T-Lymphozyten (siehe Leukozyten) hergestellt, die den Eindringling gezielt bekämpfen. Bei vielen Tieren bilden die Haut bzw. das Integument und die Schleimhäute bereits eine wichtige Barriere gegen Krankheitserreger.

Resistenzen von Bakterien und anderen Mikroorganismen gegen Antibiotika sind wegen der niedrigen Generationszeiten dieser Organismen häufig und spielen heute eine große Rolle in der medizinischen Praxis, vor allem in Krankenhäusern und in der Tropenmedizin, z. B. beim Einsatz von Antibiotika gegen Malaria. Bei der Therapie von Krebserkrankungen tritt das Problem resistenter Tumorzellen auf, die mit den herkömmlichen Methoden der Chemotherapie oder Strahlentherapie nicht bekämpft werden können, und auch HI-Viren entwickeln Resistenzen gegen bestimmte Medikamente, insbesondere gegen Kombinationspräparate (siehe AIDS). In Landwirtschaft und Gartenbau besteht das Problem der Resistenz von Schädlingen gegen Pestizide. Gegen Krankheiten oder Schädlinge resistente Nutzpflanzen werden mittlerweile nicht mehr nur wie früher durch Auslese gezüchtet, sondern mit Hilfe gentechnischer Methoden im Labor erzeugt.

Resistenz bezieht sich außer auf schädliche Lebewesen und Viren auch auf Schadstoffe und Schwermetalle. So besteht bei Salzpflanzen und Kokosnüssen (die oft im Meer schwimmend verbreitet werden) eine Salzresistenz, und Galmei-Veilchen (Viola calaminaria) können das Schwermetall Zink einlagern, ohne Schaden zu nehmen. Hochgebirgspflanzen haben eine verstärkte Resistenz gegen Ultraviolettstrahlung. Auch gegen extreme Klimabedingungen findet man Resistenzen, z. B. Trockenheitsresistenz bei Kakteen, anderen Sukkulenten und bei Vertretern der Hartlaubvegetation sowie Frostresistenz bei Weinreben. Manche Bakterien (z. B. Bacillus- und Clostridium-Arten) sind in der Lage, hitze- oder trockenheitsresistente Endosporen zu bilden, in denen sie jahrelang im dehydrierten Zustand (ohne Wasser) überdauern können.

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