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Windows Live® Suchergebnisse SonnenbrandEnzyklopädieartikel
Sonnenbrand, Dermatitis solaris (sonnenbedingte Hautentzündung), durch Ultraviolettstrahlung verursachte Schädigung der obersten Hautschicht (Epidermis). Die Symptome eines Sonnenbrands beginnen oft damit, dass man beim Sonnenbad eine leichte Spannung der Haut spürt; einige Stunden später entsteht eine teilweise sehr schmerzhafte Rötung. Die Beschwerden lassen sich durch kühlende feuchte Umschläge lindern. In schweren Fällen kommt es zur Blasenbildung und anschließender Ablösung der obersten Hautschicht. Vor allem wenn die Blasen durch Aufkratzen infiziert werden, können Narben entstehen. Vorsicht ist geboten, wenn Betroffene nach starker Sonnenexposition erheblich geschwächt oder krank wirken oder sogar unter Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen leiden. Dann kann zusätzlich ein Sonnenstich vorliegen (siehe Hitzschlag), der ärztlicher Behandlung bedarf. Vor allem weil die Ultraviolettstrahlung auch die Erbsubstanz (siehe Chromosomen) der Hautzellen schädigen und so langfristig zu Hautkrebs führen kann, ist ein ausreichender Sonnenschutz unbedingt angeraten. Generell empfiehlt es sich, vor allem in den Mittagsstunden auf ausreichende Bekleidung zu achten oder die direkte Sonneneinstrahlung ganz zu meiden. Insbesondere in den Tropen, in großer Höhe, am Meer und auf Eis oder Schnee sollte man Sonnenschutzcremes mit einem auf den Hauttyp und die Intensität der Ultraviolettstrahlung abgestimmten Lichtschutzfaktor verwenden. Dieser Faktor gibt an, wievielmal länger man die Haut bei Anwendung der betreffenden Sonnencreme theoretisch der Sonne aussetzen kann: beim Lichtschutzfaktor 10 also statt z. B. einer Viertelstunde (abhängig vom Hauttyp und der Intensität der Sonneneinstrahlung) zweieinhalb Stunden. Dies setzt allerdings voraus, dass die Creme überall dick und gegebenenfalls wiederholt aufgetragen wird. Auch ein hoher Lichtschutzfaktor kann jedoch den vorrangigen Aufenthalt im Schatten nicht ersetzen.
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