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  • Rüsseltiere – Wikipedia

    Die Ordnung der Rüsseltiere (Proboscidea) wurde nach dem auffälligsten Merkmal, dem Rüssel (lat. proboscis), benannt. Ihre einzigen heute noch lebenden Vertreter sind die ...

  • Ruesseltiere

    wissenschaftlicher Name: <i>Proboscidea</i>. Ruesseltiere sind eine Ordnung der Saeugetiere ... Ruesseltiere wissenschaftlicher Name: Proboscidea. Ruesseltiere sind eine Ordnung ...

  • Rüsseltiere - Tierlexikon ´World of Animals´

    Die Säugetiere, zu denen - zoologisch betrachtet - auch wir Menschen gehören, sind warmblütige, wenigstens embryonal behaarte Wirbeltiere mit meist vier Gliedmaßen. Sie haben ...

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Rüsseltiere

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Urtümliche RüsseltiereUrtümliche Rüsseltiere

Rüsseltiere, Ordnung großer Säugetiere, zu der u. a. die Elefanten und die ausgestorbenen Mammuts gehören.

Rüsseltiere haben einen mehr oder weniger ausgeprägten beweglichen Rüssel, der durch eine Verlängerung und Verschmelzung von Nase und Oberlippe gebildet wird und verschiedene Funktionen hat: Er dient als Greiforgan (z. B. zum Aufnehmen von Nahrung), zum Aufsaugen von Wasser (das dann ins Maul gespritzt wird), zum Riechen, aber auch als Waffe. Ein weiteres Merkmal der meisten Rüsseltiere sind mehr oder weniger stark verlängerte obere und/oder untere Schneidezähne. Wie beim Rüssel zeigt sich im Verlauf der Evolution der Rüsseltiere auch bei diesen Zähnen eine Tendenz zur Größenzunahme bis hin zu mehrere Meter langen Stoßzähnen, deren Dentin als Elfenbein bezeichnet wird. Rüsseltiere haben einen massigen, gedrungenen Körper und kräftige, säulenartige Beine. Mit Waldelefanten sowie Afrikanischen und Asiatischen (oder Indischen) Elefanten, den drei bis heute überlebenden Arten der Ordnung, stellen die Rüsseltiere die derzeit größten Landtiere.

Früher waren Rüsseltiere mit mehr als 150 Arten auf allen Kontinenten mit Ausnahme Australiens und der Antarktis verbreitet. Ihr evolutionärer Ursprung liegt in Afrika zur Zeit des späten Paläozäns oder frühen Eozäns; im weiteren Verlauf des Tertiärs wanderten Rüsseltiere zunächst nach Asien, später auch nach Europa sowie über damals bestehende Landbrücken nach Nord- und Südamerika. Ausgestorbene Rüsseltiere aus dieser Zeit, deren Gestalt anhand von Fossilienfunden rekonstruiert wurde, waren z. B. die frühe, einem Tapir ähnelnde Gattung Moeritherium, die noch relativ kurze Zähne und keinen ausgeprägten Rüssel besaß, und die jeweils vier Stoßzähne tragenden Gattungen Trilophodon bzw. Gomphotherium; letztere ist wegen des Fundortes Mühldorf in Oberbayern auch als „Mühldorfer Urelefant” bekannt geworden. Dinotherium hatte nach unten gekrümmte, im Unterkiefer wurzelnde Stoßzähne, die beim Laubfressen vermutlich zum Herunterdrücken von Ästen dienten, während Platybelodon mit seinem schaufelartigen Unterkiefer wahrscheinlich Wasserpflanzen aufnahm.

Während des Pleistozäns drangen Rüsseltiere der Gattungen Mastodon und Mammut bis in die Tundren Nordeuropas, Asiens und Nordamerikas vor. Wie im Permafrostboden eingeschlossene Funde fast vollständig erhaltener Mammuts zeigten, schützte diese Tiere ein dichtes Fell und eine dicke Fettschicht unter der Haut vor der Kälte.

Systematische Einordnung: Rüsseltiere bilden die Ordnung Proboscidea der Klasse Mammalia.

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