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Betty Grable

Enzyklopädieartikel

Betty Grable, eigentlich Elizabeth Ruth Grable, (1916-1973), amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin. In den vierziger Jahren war sie das populärste Pin-up-Girl und der gefragteste weibliche Filmstar der USA. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen Million Dollar Legs (1939), Pin Up Girl (1944) und How to Marry a Millionaire? (1953; Wie angelt man sich einen Millionär).

Betty Grable wurde am 18. Dezember 1916 in Saint Louis (Missouri) geboren. Ihre Karriere begann bereits im Kindesalter mit Auftritten beim Vaudeville. Sie erhielt ihre sängerische und tänzerische Ausbildung an der Hollywood Professional School sowie bei Albertina Rasch. Ihren ersten Filmauftritt hatte sie als 13-Jährige in Happy Days (1929), ehe sie 1930 von Samuel Goldwyn für Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag genommen wurde, wo sie in der Folge überwiegend in Musicals eingesetzt wurde. Der Durchbruch gelang ihr nach dem 1937 erfolgten Wechsel zur Paramount in dem Film Million Dollar Legs (1939). Ihre erotische Ausstrahlung machte sie zu einem der zugkräftigsten Stars der vierziger Jahre. Durch ihre Publikumswirksamkeit wurde auch die Twentieth Century Fox, eines der erfolgreichsten Hollywoodstudios, für das sie ab 1940 unter Vertrag stand, auf sie aufmerksam. Ihre bemerkenswertesten Film aus dieser Zeit sind Down Argentine Way (1940; Galopp ins Glück), Moon Over Miami (1941; Allotria in Florida), Coney Island (1943) und Pin Up Girl (1944).

Während des 2. Weltkrieges war sie das bekannteste Pin-Up-Girl der USA, vor allem beliebt bei den GIs. Ihre Beine wurden bei Lloyd’s in London mit mehr als einer Million Dollar versichert. Neben ihrer Filmkarriere arbeitete sie auch als Sängerin, u. a. im Orchester des Trompeters und Bandleaders Harry James, mit dem sie von 1943 bis 1965 in zweiter Ehe verheiratet war. Ein letzter Höhepunkt ihrer Karriere war ihr Auftritt in Jean Negulescos erotischer Komödie How to Marry a Millionaire (1953; Wie angelt man sich einen Millionär) an der Seite von Lauren Bacall und Marilyn Monroe, die bei Twentieth Century Fox als Grables Nachfolgerin als Sexsymbol aufgebaut wurde. Nachdem sie sich Mitte der fünfziger Jahre vom Filmbusiness zurückgezogen hatte, folgten in den sechziger Jahren Auftritte in Broadway-Musicals wie Guys and Dolls (1962), High Button Shoes (1964), Born Yester (1965) und Hello Dolly! (1965). Betty Grable starb am 2. Juli 1973 in Santa Monica (Kalifornien).

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