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    Die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Nuklearmedizin in Grundlagen- und ...

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    Eine allgemeine Übersicht über Nuklearmedizin ... NUKLEARMEDIZIN. Nuklearmedizin umfasst die Diagnostik und Therapie mit offenen Radionukliden.

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    Zeitschrift "Nuklearmedizin" Die Abstracts und Volltexte zu den einzelnen Arbeiten der aktuellen Ausgabe liegen auf dem WWW-Server der Schattauer GmbH.

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Nuklearmedizin

Enzyklopädieartikel

Nuklearmedizin, Zweig der Medizin, der radioaktive Arzneimittel (Radiopharmaka) zur Diagnose und Therapie einsetzt.

Ein Radiopharmakon wird eingenommen oder intravenös gespritzt. Es besteht aus dem radioaktiven Isotop eines Elements (Isotope unterscheiden sich in der Zahl ihrer Neutronen voneinander), das entweder allein verabreicht oder in eine chemische Verbindung eingebaut wird, deren Weg durch den Körper der Arzt verfolgen möchte. Zum Zweck der Diagnose verwendet man kurzlebige radioaktive Isotope, die nur Gammastrahlung aussenden, weil diese den menschlichen Körper zwar durchdringt, dabei jedoch wenig Schaden verursacht.

Zum Aufspüren von Tumoren wird z. B. der abnorm hohe Traubenzuckerverbrauch von Krebszellen genutzt. Dazu verabreicht man Traubenzucker, der mit einem radioaktiven Fluor-Isotop markiert ist. Dann wird der Weg der Radioaktivität verfolgt, indem man mit einer Gammakamera ein Szintigramm (ein Verteilungsbild) erstellt. Mit Hilfe von Radiopharmaka können auch Störungen in Stoffwechselprozessen sichtbar gemacht werden (etwa bei einer Alzheimer-Krankheit), selbst wenn sich im Röntgenbild keine anatomischen Veränderungen zeigen.

Zu therapeutischen Zwecken wird die zerstörerische Wirkung von radioaktiver Strahlung genutzt, um Tumore zu vernichten. Dafür werden vor allem radioaktive Isotope verwendet, die Betastrahlung aussenden, weil Betastrahlung vom Körper aufgenommen wird und Zellen schädigt, aber nicht tief in das umliegende Gewebe eindringt. So kann mit Hilfe von radioaktivem Iod Schilddrüsenkrebs bekämpft werden, denn die Schilddrüse nimmt für ihre Hormonproduktion Iod auf (siehe Strahlentherapie). Nichtradioaktive und radioaktive Isotope eines Elements haben dieselben chemischen Eigenschaften; alle Verbindungen des Elements unterliegen somit demselben Stoffwechsel. Deshalb wird radioaktives Iod von der Schilddrüse in gleicher Weise aufgenommen wie nichtradioaktives.

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