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  • Fortpflanzung – Wikipedia

    Hierbei entwickeln sich die Nachkommen aus haploiden Zellen der beiden Elternteile nach deren Verschmelzung (Gamie). ungeschlechtliche Fortpflanzung, bei der sich die Nachkommen ...

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    Ungeschlechtliche Fortpflanzung, vegetative Vermehrung, Erzeugung neuer, eigenständiger Lebewesen aus Zellen eines Elternorganismus durch mitotische..

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Ungeschlechtliche Fortpflanzung

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Ringelwurm-KetteRingelwurm-Kette

Ungeschlechtliche Fortpflanzung, vegetative Vermehrung, Erzeugung neuer, eigenständiger Lebewesen aus Zellen eines Elternorganismus durch mitotische Zellteilungen.

Die Fortpflanzungsprodukte sind genetisch mit dem Elternorganismus identisch und werden nicht wie bei der geschlechtlichen Fortpflanzung durch Meiose und die Bildung von Keimzellen erzeugt. Es gibt verschiedene Formen der ungeschlechtlichen Fortpflanzung. Sie kann über Einzelzellen wie bei den Schimmelpilzen oder über mehrzellige Fortpflanzungskörper erfolgen. Bei den Nesseltieren entstehen neue Individuen durch Knospung. Im Gegensatz zu Einzelzellen sind Knospen von Anfang an vielzellig und bestehen aus mehreren Zellschichten. Wie sich die Differenzierung und Spezialisierung der einzelnen Zellen einer Knospe auf molekularer Ebene abspielt, ist noch nicht genau bekannt. Manche Tiere pflanzen sich durch Teilung ungeschlechtlich fort, indem aus jedem Bruchstück ein neues Individuum hervorgeht. Plattwürmer und bestimmte Arten der Vielborster (siehe Ringelwürmer) vermehren sich beispielsweise auf diese Weise.

Organismen, die sich durch Teilung vermehren können, sind in den meisten Fällen auch zur Regeneration von Körperteilen in der Lage. Manche Plattwürmer, Polypen, Vielborster und Schnurwürmer verfügen über eine hervorragende Regenerationsfähigkeit. Schneidet man eine Planarie (einen Strudelwurm) in der Mitte durch, bildet die vordere Hälfte ein neues Hinterende und umgekehrt. Bei Insekten oder gar Wirbeltieren ist diese Form der Regeneration nicht möglich. In manchen Fällen können diese aber Körperanhänge regenerieren; Schwanzlurche bilden beispielsweise ganze Extremitäten neu. Manche wirbellose Tiere wie Blattläuse und Wasserflöhe sowie einige Arten von Fischen, Schlangen und Echsen können sich jedoch durch Parthenogenese (Jungfernzeugung) vermehren: Bei den betreffenden Arten entwickeln sich aus unbefruchteten Eizellen Nachkommen.

Die ungeschlechtliche Fortpflanzung der Pflanzen erfolgt entweder durch Fragmentation (Teilung) oder durch besondere ungeschlechtliche Fortpflanzungsorgane. Bei Lebermoosen und Laubmoosen trennen sich Teile der Pflanze ab und wachsen zu neuen Pflanzen heran. Ähnlich verhält es sich bei Ablegern. Zu den ungeschlechtlichen Fortpflanzungsorganen von Pflanzen zählen Knollen, Zwiebeln, Stolonen (Ausläufer) und Wurzelstöcke. Tochterpflanzen entstehen beispielsweise bei Farnen aus Sporen, bei Kartoffeln aus Augen, bei Knoblauch aus Zwiebeln und bei Erdbeerpflanzen aus Ausläufern.

Siehe auch Veredelung und Vermehrung von Pflanzen

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