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Asiatisch-Pazifische Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Enzyklopädieartikel

Asiatisch-Pazifische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (APEC, englisch Asia-Pacific Economic Cooperation), 1989 gegründete Vereinigung von Ländern in Asien und im Pazifikgebiet, die der wirtschaftlichen und technologischen Förderung der Region, u. a. durch uneingeschränkten Freihandel, dienen soll. Mitglieder sind die USA, Kanada, Japan, Republik Korea, VR China, Taiwan, Hongkong, Singapur, Malaysia, Brunei, Thailand, Vietnam, Indonesien, Papua-Neuguinea, die Philippinen, Australien, Neuseeland, Mexiko und Chile. Mit einem Gesamtbruttosozialprodukt von etwa 13 Billionen US-Dollar (1993) bestreiten diese Staaten etwa die Hälfte des Weltbruttosozialprodukts und etwa 41 Prozent des Weltwarenverkehrs. Oberstes Organ der APEC ist die Ministerkonferenz der Außen- und Handelsminister. Zusätzlich finden Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs statt. Daneben koordinieren Ständige Ausschüsse Wirtschafts- und Investitionsfragen. Seit 1994 besteht eine Ad-hoc-Gruppe, die auf Ministerebene Wirtschaftsprogramme entwirft. Die 2. Gipfelkonferenz 1994 beschloss, bis 2010 eine Freihandelszone für die der APEC angehörenden Industrienationen (etwa Japan und die USA) und bis 2020 für alle Mitgliedsstaaten zu schaffen. Zollschranken und andere Wettbewerbsbeschränkungen sollen beseitigt werden. Das 1992 gebildete Sekretariat der APEC befindet sich in Singapur. Die APEC-Staaten bedecken mehr als die Hälfte der Fläche des Erdballs mit über zwei Milliarden Menschen (1997).

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