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Australian Ballet Company

Enzyklopädieartikel

Australian Ballet Company, australisches Ballettensemble. Die Australian Ballet Company wurde 1962 in Melbourne gegründet, entstanden aus einem Ensemble von Edouard Borovansky. Diese Truppe setzte sich aus erfolgreichen australischen Tänzern zusammen und hatte ein populäres Repertoire, doch sie war nie genügend finanziell abgesichert, um die künstlerische Weiterentwicklung zu sichern. Peggy Van Praagh wurde Direktorin des neuen Ensembles und der Schule. Sie erweiterte das Repertoire um Klassiker von Petipa und anderen und versuchte gleichzeitig, australische Choreographen zu etablieren. Robert Helpman steuerte Ballette mit australischen Themen bei, u. a. The Display (1964) und Sun Music (1968). Die Schule bildete unter der Leitung von Anne Woolliams ein Ensemble aus australischen Tänzern aus, das mit Nurejews Don Quixote (1970) seinen ersten internationalen Erfolg hatte.

Helpman, Woolliams und Van Praagh hatten für kurze Zeit den Posten des Direktors inne, und unter ihrer Leitung konnte sich die Truppe international durchsetzen. Margot Fonteyn trat mit dem Ensemble in London und New York in Ronald Hynds The Merry Widow (1975) auf. Marilyn Jones führte als Direktorin die Politik der abendfüllenden Ballette mit populären Themen fort, u. a. mit Andre Prokowskis Anna Karenina (1979).

Maina Gielgud übernahm 1983 die künstlerische Leitung und hielt sich an das bewährte Konzept, womit sie dem Ensemble und den australischen Choreographen auch außerhalb des Landes weitere Anerkennung verschaffen konnte.

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