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Windows Live® Suchergebnisse MonetarismusEnzyklopädieartikel
Monetarismus, Variante einer Wirtschaftslehre der frühen Nationalökonomie, die in den fünfziger Jahren von Milton Friedmann entwickelt wurde. Die Monetaristen fordern, dass der Staat die Geldmenge regulieren solle, um ein langfristiges Wirtschaftswachstum ohne Inflation zu sichern. Andere staatliche Steuerungsversuche lehnen sie ab. Sie befinden sich damit im Gegensatz zum Keynesianismus, der in der Fiskalpolitik ein Mittel sieht, um Vollbeschäftigung zu sichern. Die Monetaristen stellen die Fiskalpolitik in Frage, da sie die Preisstabilität außer Acht lässt. Sie vertreten die Meinung, dass die Geldmenge jährlich mit einer ganz bestimmten Rate zunehmen müsse. Nur so könne ein Marktgleichgewicht, also ein Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage erreicht werden. Seit Mitte der siebziger Jahre hat der Monetarismus Eingang in die praktische Wirtschaftspolitik gefunden, z. B. ab 1979 in Großbritannien unter Margaret Thatcher.
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