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  • Tanztheater Wuppertal - Pina Bausch

    International renommiertes und preisgekröntes Tanztheater aus Wuppertal. Mit aktuellem Spielplan, Vorstellung des Ensembles, Bulletin, Bibliographie und Pressestimmen.

  • Pina Bausch - Frühlingsopfer

    Regie und Choreographie: Pina Bausch Mitarbeit: Hans Pop Bühne und Kostüme: Rolf Borzik

  • Pina Bausch – Wikipedia

    Pina Bausch (* 27. Juli 1940 in Solingen, Nordrhein-Westfalen; eigentlich Philippine Bausch) ist eine deutsche Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Ballettdirektorin des ...

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Pina Bausch

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Pina BauschPina Bausch

Pina Bausch, eigentlich Philippine Bausch, (*1940), deutsche Tänzerin, Choreographin, Schauspielerin und Direktorin des Tanztheaters Wuppertal. Sie machte sich einen Namen als eine der führenden Vertreterinnen des Modern Dance.

Bausch wurde am 27. Juli 1940 als Tochter eines Gastwirts in Solingen geboren. Ihre Ausbildung als Tänzerin absolvierte sie in den Jahren 1954 bis 1959 an der Folkwang-Kunsthochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen unter der Anleitung von Kurt Jooss. Anschließend erhielt sie ein Stipendium des deutsch-amerikanischen Austauschprogramms und begann ein Tanzstudium bei Jose Limon sowie bei Antony Tudor an der Juilliard School in New York; daneben war sie Mitglied von Paul Sanasardos und Donya Feuers Dance Company. Nach Auftritten mit dem New American Ballet und dem Metropolitan Opera House Ballet in New York kehrte sie 1962 in die Bundesrepublik zurück und wurde Primaballerina des neu gegründeten Folkwang-Balletts. Dort begann sie auch als Choreographin zu arbeiten und wurde schließlich Leiterin des Balletts. 1973 gründete Bausch mit dem Tanztheater Wuppertal ihre eigene Kompanie, für die sie seither etwa 40 eigene Produktionen schuf. Von 1983 bis 1988 war sie Leiterin des Fachbereichs Tanz an der Folkwang-Hochschule in Essen, und sie wurde künstlerische Leiterin des 1968 gegründeten Folkwang-Tanzstudios.

Bausch wurde mit Aufführungen in der Art des Modern Dance bekannt, wobei sie – über die Grenzen des traditionellen Balletts hinaus – versuchte, die Beziehung zwischen Mann und Frau durch eine erweiterte experimentelle Körpersprache auszudrücken. Des Weiteren näherten sich ihre Choreographien seit der Entstehung des an Bertolt Brecht und Kurt Weill orientierten Tanzstücks Die sieben Todsünden immer stärker auch dem Sprechtheater, wobei die szenischen Collagen meist in Absprache mit den Ensemblemitgliedern in einem längeren Entwicklungsprozess unter Arbeitstiteln entstanden und auch nach der Premiere noch verändert wurden. Zu ihren Inszenierungen, in denen sie von Liebe, Einsamkeit, Alter und Tod erzählt, sagte Bausch: „Mich interessiert nicht, wie sich Menschen bewegen, sondern was sie bewegt.” Zu ihren Stücken, die meist bei der Uraufführung noch keinen Titel haben (angekündigt sind sie in der Regel schlicht als „Neues Stück”) und diesen erst nachträglich erhalten, gehören u. a. Im Wind der Zeit (1969), Iphigenie auf Tauris (1974), Orpheus und Eurydike (1975), Die Sieben Todsünden (1976), Blaubart (1977; nach Béla Bartóks Oper Herzog Blaubarts Burg von 1911), Café Müller (1978), Kontakthof (1978), Arien (1979), Keuschheitslegende (1979), Bandoneon (1980), Nelken (1982), Walzer (1982), Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört (1984), Viktor (1986), Palermo Palermo (1989), Das Stück mit dem Schiff (1993), Nur du (1996), Der Fensterputzer (1997), Masurca Fogo (1998), O Dido (1999), Wiesenland (2000), Água (2001), Für die Kinder von gestern, heute und morgen (2002), Nefés (2003), Ten Chi (2004), Rough Cut (2005) und Vollmond (2006). In den neunziger Jahren kooperierte Bausch mit Bühnen in Palermo, Los Angeles, Lissabon (zur Expo) und Madrid.

Bausch wirkte 1980 in Werner Schroeters Dokumentarfilm Die Generalprobe mit sowie in Federico Fellinis E la nave va (1983; Schiff der Träume) und Pedro Almodóvars Hable con ella (2002; Sprich mit ihr). 1990 war sie bei Die Klage der Kaiserin selbst als Regisseurin tätig. 1998 wurde das 25-jährige Bestehen von Bauschs Tanztheater Wuppertal mit einem dreiwöchigen Festival gefeiert. 1999 erhielt Bausch für ihr Lebenswerk den renommierten japanischen Praemium Imperiale sowie den Europäischen Theaterpreis.

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