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Brandenburger Tor

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Brandenburger Tor (1788-1791)Brandenburger Tor (1788-1791)

Brandenburger Tor, einer der frühesten Torbauten des europäischen Klassizismus. Er entstand im 18. Jahrhundert auf dem Areal eines Stadttores als Blickpunkt und westlicher Abschluss der Prachtstraße und neuen städtebaulichen Zentralachse Unter den Linden in Berlin.

Zwischen 1788 und 1791 von Carl Gotthard Langhans nach dem Vorbild der Propyläen, des feierlichen Zugangs zur Akropolis in Athen, errichtet, wurde er von dem Bildhauer Gottfried Schadow mit Reliefs verziert. 1794 wurde es durch die Quadriga (lateinisch: vierspänniger Wagen) vollendet, die nach einem Modell von Schadow entstand. Diese stellt die Siegesgöttin Victoria mit Siegeskranz dar, die von einem vierspännigen Wagen gezogen wird.

Das Brandenburger Tor, das sich einst in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Verwaltungsbauten und Botschaftsgebäude befand (und im Zuge der Umgestaltung Berlins zur Bundeshauptstadt wieder befinden wird), stand im Laufe seiner Geschichte häufig im Mittelpunkt von Paraden, Aufmärschen und Demonstrationen. Nach dem 2. Weltkrieg gehörte es zum sowjetischen Sektor der Stadt. 1961 nach dem Bau der Berliner Mauer geschlossen, und in deren Sperrbezirk miteinbezogen, galt es lange als Symbol der geteilten Stadt. Nach dem Zusammenbruch der DDR im November 1989 wurde es bereits am 22. Dezember wieder für den Durchgangsverkehr geöffnet und 1990 für die Feierlichkeit anlässlich seines 200-jährigen Bestehens gründlich renoviert.

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