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  • prisma.de: Peter O'Toole

    Mittwoch, 1. Oktober 2008: 14.55: arte Der letzte Kaiser Monumentalfilm, Großbritannien, Italien, VR China, 1986, 155 min, FSK 12: Samstag, 4. Oktober 2008

  • Peter O’Toole – Wikipedia

    Peter Seamus O’Toole (* 2. August 1932 in Connemara, Irland) ist ein irischer Schauspieler.

  • Peter O'Toole - Dirk Jasper FilmstarLexikon

    Peter O'Toole - Dirk Jasper FilmstarLexikon ... Biographie Peter O'Toole zählt zu den renommiertesten Schauspielern seiner Generation.

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Peter O’Toole

Enzyklopädieartikel

Peter O’Toole (*1932), irischer Schauspieler. Große Popularität erreichte er mit der Titelrolle in dem Klassiker Lawrence of Arabia (1962; Lawrence von Arabien).

O’Toole wurde am 2. August 1932 in Connemara (Irland) geboren und wuchs in Leeds auf. Nachdem er zunächst als Journalist für die Yorkshire Evening News gearbeitet und seinen Militärdienst absolviert hatte, erhielt er eine Ausbildung als Schauspieler an der Royal Academy of Dramatic Art (1952-1954). O’Toole begann seine Karriere an der Old Vic Company in Bristol, wo er 1954 in The Matchmaker debütierte und 1957 den Jimmy Porter in John Osbornes Look Back in Anger (Blick zurück im Zorn) spielte. Danach brillierte er als John Tanner in George Bernard Shaws Man and Superman (1958; Mensch und Übermensch) und mit der Titelrolle in William Shakespeares Hamlet (1958). 1960 schloss sich O’Toole dem Ensemble des Shakespeare Memorial Theatre an, um den Shylock zu spielen. Sir Laurence Olivier brachte ihn ans National Theatre (1963), wo er nochmals erfolgreich den Hamlet gab.

International bekannt wurde O’Toole durch seine Filmhauptrollen, so als Titelheld in David Leans Lawrence of Arabia (1962; Lawrence von Arabien), Becket (1963), Lord Jim (1964; nach dem gleichnamigen Roman von Joseph Conrad, 1900) und als Heinrich II. in The Lion in Winter (1968; Der Löwe im Winter) an der Seite von Katherine Hepburn. Weitere herausragende Filme sind The Stuntman (1979; Der lange Tod des Stuntman Cameron), My Favourite Year (1982; Ein Draufgänger in New York) und Bernardo Bertoluccis The Last Emperor (1987; Der letzte Kaiser). Ab Anfang der neunziger Jahre folgten King Ralph (1990; King Ralph), The Seventh Coin (1993; Die siebente Münze), Phantoms (1998; Phantoms) und Troy (2004; Troja). 1980 kehrte O’Toole für Shakespeares Macbeth ans Theater zurück. In Man and Superman (Mensch und Übermensch, 1983) sowie in Jeffrey Bernard is Unwell (ab 1989) feierte er neuerlich Bühnentriumphe. O’Toole wurde 2003 mit einem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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