Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Kölner Dom", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Verwandte Elemente
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Kölner Dom

Windows Live® Suchergebnisse

  • Kölner Dom

    Aktuelles, Sehenswertes, Wissenswertes und Hilfreiches zur Kathedrale, dem "Hohen Dom zu Köln".

  • Willkommen im Hohen Dom zu Köln

    Warning: file_get_contents(http://217.160.164.18/typo3-dom ... Willkommen im Hohen Dom zu Köln Patronat: Petrus und Maria

  • Kölner Dom für Kinder: Startseite

    Tritt ein! Alle großen und kleinen Kinder sind herzlich eingeladen den hohen Dom in Köln zu besuchen. Öffnungszeiten: Montag - Sonntag

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Kölner Dom

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Kölner Dom (begonnen 1248)Kölner Dom (begonnen 1248)

Kölner Dom (offizielle Bezeichnung: Hohe Domkirche Sankt Peter und Santa Maria), Metropolitankirche des Domkapitels und eines der Wahrzeichen Kölns (Grundsteinlegung 1248, endgültige Fertigstellung 1880).

Die fünfschiffige gotische Basilika mit Umgangschor und Kapellenkranz steht an der Stelle einer Steinkapelle aus dem 6. Jahrhundert, die mehrmals umgebaut und erweitert wurde. Anlass für den Neubau war die Überführung der Dreikönigsreliquien von Mailand nach Köln in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, die in dem prächtigen Dreikönigsschrein (begonnen um 1180, vollendet gegen 1230) aufbewahrt werden, an dem der bedeutende Lothringer Goldschmied Nikolaus von Verdun maßgeblich mitwirkte. Der Hochchor des Domes, an dem sich besonders deutlich der Einfluss der gotischen Kathedralen Nordfrankreichs ablesen lässt, wurde 1322 geweiht. Die 156 Meter hohen Türme, mit deren Bau bereits 1310 begonnen wurde, wurden erst im 19. Jahrhundert fertig gestellt. Zu den wertvollsten Stücken der Innenausstattung gehören neben dem Glasgemäldezyklus im Hochchor (frühes 14. Jahrhundert) besonders die so genannte Mailänder Madonna (um 1290), das reich geschnitzte Chorgestühl (etwa 1320), mit 104 Sitzen das größte in Deutschland, das Gerokruzifix (um 970), das früheste erhaltene Beispiel ottonischer Großplastik, und ein Teppich, der um 1640 nach einem Entwurf von Peter Paul Rubens gefertigt wurde.

1998 wurde der Kölner Dom offiziell in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Der Dom stand bereits seit 1996 in der Liste; mit der offiziellen Ehrung wollte man allerdings die 750-Jahr-Feier abwarten. 2004 setzte die UNESCO den Dom auf die Liste des gefährdeten Welterbes; denn durch geplante Hochhausbauten am gegenüberliegenden Rheinufer sah man die einzigartige Stadtsilhouette mit dem prägnanten Dom bedroht. Nachdem die Stadt Köln in der Folgezeit die Bebauungspläne entsprechend den Vorstellungen der UNESCO-Kommission geändert hatte, wurde der Dom 2006 wieder von der „Roten Liste” genommen.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft