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Pierre de Coubertin

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Pierre de CoubertinPierre de Coubertin

Pierre de Coubertin (1863-1937), französischer Pädagoge und Historiker. Er wurde am 1. Januar 1863 als Sohn frankoitalienischer Eltern in Paris geboren. Inspiriert durch die Schriften Tocquevilles, Taines und Le Plays bemühte sich Coubertin um eine grundlegende Reform des zu seiner Zeit noch von napoleonischem Drill gekennzeichneten französischen Bildungssystems. Berühmtheit erlangte Coubertin als Initiator der modernen Olympischen Spiele – eine Idee, die er 1892 während einer Versammlung eines nationalen Sportverbandes erstmals öffentlich geäußert hatte. Auf dem Internationalen Kongress für Leibeserziehung am 23. Juni 1894 wurde dann durch das Votum der Delegierten der Grundstein gelegt für eine Erneuerung der Olympischen Spiele der Antike, mit der nach Auffassung des Begründers auch der Weltfrieden gesichert und die Völkerverständigung gefördert werden sollte. Von 1896 bis 1925 war Coubertin Vorsitzender des 1894 neu gegründeten Internationalen Olympischen Komitees (IOC), nachdem er ab 1894 das Amt des Generalsekretärs bekleidet hatte. Er schuf das Zeremoniell der Olympischen Spiele und veranlasste, dass das Diskuswerfen, der Marathonlauf und der Moderne Fünfkampf in das olympische Programm aufgenommen wurden. Zudem verfasste er zahlreiche Werke zur Leibeserziehung und Sportpädagogik. Baron Pierre de Coubertin starb am 2. September 1937 in Genf.

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