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    Catherine Deneuve (* 22. Oktober 1943 in Paris als Catherine Fabienne Dorléac) ist eine vielfach preisgekrönte französische Filmschauspielerin.

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Catherine Deneuve

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Cathérine DeneuveCathérine Deneuve

Catherine Deneuve, eigentlich Catherine Dorléac, (*1943), französische Filmschauspielerin. Seit Mitte der sechziger Jahre zählt sie zu den führenden Darstellerinnen des französischen Films.

Deneuve wurde am 22. Oktober 1943 als Tochter eines Schauspielerehepaares in Paris geboren. Ihren ersten Leinwandauftritt hatte sie als 13-Jährige in dem Film Les collégiennes (1956; Junge Rosen im Wind). Anfang der sechziger Jahre war sie mit dem renommierten französischen Regisseur Roger Vadim liiert. Ihren ersten großen Erfolg als Filmschauspielerin hatte sie mit der Hauptrolle in Vadims Et Satan conduit le bal (1962; Laster und Tugend). Mit dem Musical Les parapluies de Cherbourg (1963; Die Regenschirme von Cherbourg) von Jacques Demy begann ihre internationale Karriere.

Sie verkörperte darin erstmals den Typus der distinguierten, unnahbaren Schönen, für den sie in der Folge repräsentativ wurde. Brillant war ihre Darstellung der sensiblen, paranoiden Maniküre in Roman Polanskis Repulsion (1965; Ekel) und verschiedener psychologisch differenzierter Frauentypen in den Filmen Luis Buñuels, wie Belle de jour (1967; Belle de jour – Schöne des Tages) zusammen mit Michel Piccoli und Tristana (1970; Tristana) mit Fernando Rey in der männlichen Hauptrolle. In Jacques Demys Les demoiselles de Rochefort (1967; Die Fräulein von Rochefort) trat Deneuve zum letztenmal gemeinsam mit ihrer Schwester Françoise Dorléac auf, die im selben Jahr bei einem Autounfall ums Leben kam. An der Seite von Jean-Paul Belmondo spielte sie in François Truffauts La sirène du Mississippi (1969; Das Geheimnis der falschen Braut). Neben Jeanne Moreau wurde sie mit ihrer eleganten, kühl-erotischen Ausstrahlung zum bemerkenswertesten französischen Filmstar ihrer Generation.

Für ihre Darstellung in Truffauts Le dernier métro (1980; Die letzte Metro (1980) erhielt sie einen César als beste Schauspielerin. In dem lesbischen Vampirfilm The Hunger (1983; Begierde) stand sie zusammen mit Susan Sarandon und David Bowie vor der Kamera. Ihre Darstellung der Eliane Devries in Indochine (1991; Indochine) brachte ihr eine Oscar-Nominierung ein. Das dreistündige Liebesepos zur Zeit der französischen Kolonialzeit in Indochina wurde in der Kategorie Bester ausländischer Film mit einem Oscar ausgezeichnet.

Seit mehreren Jahren tritt Catherine Deneuve häufig als Jurymitglied internationaler Filmfestivals in Erscheinung. Weitere Filme in den neunziger Jahren waren: La reine blanche (1991; Die schöne Lili), André Téchinés Ma saison préférée (1993; Meine liebste Jahreszeit), Agnès Vardas Les cent et une nuits (1994;Hundert und eine Nacht) mit Michel Piccoli und ihrem ehemaligen Lebensgefährten Marcello Mastroianni und Manuel de Oliveiras O Convento (1995). Für ihre Leistung in Nicole Garcias Place Vendôme (1997; Plâce Vendome) wurde sie bei den Filmfestspielen von Venedig als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. In Lars von Triers unkonventionellem Musical Dancer in the Dark (2000; Dancer in the Dark), das beim Filmfestival von Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde, war sie die Partnerin von Björk. In François Ozons witzig-unterhaltsamem Frauenfilm 8 Femmes (2002; 8 Frauen) bildete sie den Mittelpunkt eines Starensembles. Unter dem Titel À l’ombre de moi-même (2004) veröffentlichte Deneuve einige ihrer Tagebücher, die während der Dreharbeiten zu ihren Filmen entstanden waren.

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