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Hanns Eisler

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Hanns EislerHanns Eisler

Hanns Eisler (1898-1962), deutscher Komponist.

Hanns Eisler wurde am 6. Juli 1898 in Leipzig geboren und verbrachte die ersten Jahrzehnte seines Lebens in Wien. Von 1916 bis 1918 diente er als Soldat im 1. Weltkrieg und kehrte dann nach Wien zurück, wo er als Musiklektor arbeitete und bei Arnold Schönberg und Anton Webern studierte. 1925 zog er nach Berlin, wo er 1926 der kommunistischen Partei beitrat und von 1930 an mit Bertolt Brecht zusammenarbeitete. Eisler schrieb die Gesangspartien zu den Stücken Die Massnahme (1930) und Die Mutter (1931) sowie die Musik zu dem Film Kuhle Wampe (1931), zu dem Brecht gemeinsam mit Ernst Ottwalt das Drehbuch verfasst hatte.

1933 verließ Eisler Deutschland nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten. 1937 emigrierte er in die USA, wo er die Filmmusik zu Hangmen Also Die (Auch Henker sterben, 1942, unter der Regie von Fritz Lang) und die Bühnenmusik zu Brechts Stück Das Leben des Galilei (1947) schrieb. 1948 kehrte er nach Wien zurück und zog 1950 nach Ostberlin. Dort schrieb er weiterhin Film- und Bühnenmusiken, Kammermusik, Lieder, Chor- und Instrumentalwerke, außerdem die Nationalhymne der DDR Auferstanden aus Ruinen (nach einem Gedicht von Johannes R. Becher). Seine einzige vollständige Oper Johannes Faustus wurde 1953 uraufgeführt. Zu seinen weiteren Werken zählt ein Deutsches Requiem (1937). Eisler starb am 6. September 1962 in Ostberlin.

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