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Pink Floyd

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Pink Floyd: Wichtige AlbenPink Floyd: Wichtige Alben

Pink Floyd, britische Rockgruppe. Ende der sechziger Jahre zählte die Band mit ihrem experimentellen Sound zu den hervorragenden Vertretern der psychedelischen Musik, ehe sie in den siebziger und achtziger Jahren mit eingängigerem Songmaterial zu den erfolgreichsten Bands des Popbusiness avancierte.

Pink Floyd wurde 1965 in Cambridge gegründet von dem Leadgitarristen Syd Barrett (1946-2006), dem Bassisten und Sänger Roger Waters (*1944), dem Keyboarder Richard Wright (*1945) und dem Schlagzeuger Nick Mason (*1945). In der experimentellen Musikszene Londons wurde der Name der Band schnell bekannt. Frühe Single-Einspielungen wie Arnold Layne und See Emily Play (beide von 1967) zeichnen sich durch ungewöhnliche harmonische Fügungen und ihre psychedelische Atmosphäre aus. 1968 übernahm der Gitarrist David Gilmour (*1944) die Stelle von Barrett. Pink Floyd erlangten in der Folge durch ihre Liveauftritte, bei denen phantastische Lightshows, spektakuläre gigantische Requisiten und komplizierte Tonsysteme zum Einsatz kamen, eine sehr große Popularität. Sie integrierten Klangexperimente wie Wasserrauschen, Vogelstimmen, Flugzeugtriebwerke und explodierende Bomben in ihre Musik, die sogar lobende Anerkennung aus dem Lager der E-Musik bekam.

Mit den beiden ersten Alben The Piper at the Gates of Dawn (1967) und A Saucerful of Secrets (1968) gelangen der Band bedeutende Innovationen in der Popmusik in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre. 1969 entstand der Soundtrack zu dem Film More der französischen Regisseurin Barbet Schroeder mit den herausragenden Songs Main Theme und Cymbaline. Im selben Jahr erschien das Doppelalbum Ummagumma, bestehend aus Live- und Studioaufnahmen mit ungewöhnlichen Klangexperimenten. Diese Veröffentlichung markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung der Band.

Nach Beendigung der kompromisslos experimentellen Phase wurde eine Periode eingeleitet, die durch eingängigere, teilweise bombastische Großkompositionen gekennzeichnet ist. Es folgten die LPs Atom Heart Mother (1970), Relics (1971) mit Aufnahmen aus der ersten Phase der Gruppe Mitte der sechziger Jahre, Meddle (1971) und Obscured by Clouds (1972). Auf ihrem erfolgreichsten Album Dark Side of the Moon (1973) behandeln die Texte von John Waters die Entfremdung und Schizophrenie des modernen Lebens. Herausragende Stücke der LP sind Time und Money. Diese Einspielung stand 15 Jahre lang unter den „Top 100” in den USA. Mit Wish You Were Here (1975), Animals (1977) und besonders mit The Wall (1979) gelangen der Gruppe weitere große Erfolge.

Vor allem bei The Wall (mit der sehr erfolgreichen Singleauskopplung Another Brick in the Wall) wurde ein gigantischer Aufwand für die Bühnenshow betrieben. In der Filmadaption The Wall (1982; The Wall) von Alan Parker übernahm Bob Geldof die Hauptrolle. Nachdem Wright 1981 die Band verlassen hatte, stieg zwei Jahre später, nach der Veröffentlichung von The Final Cut (1983), auch Waters nach internen Streitigkeiten aus der Band aus und startete ebenfalls eine Solokarriere. Trotzdem gelang es den verbleibenden Mitgliedern, Wright zur Rückkehr zu bewegen, und sie hatten in den achtziger und neunziger Jahren höchst erfolgreiche Tourneen. Es erschienen die Alben The Division Bell (1994), das Livedoppelalbum Pulse (1995) und The Wall Live 1980-81 (2000). Bei Live 8, einem weltumspannenden Wohltätigkeitskonzert für Afrika, standen die vier Musiker im Juli 2005 in London erstmals seit 1981 wieder gemeinsam auf der Bühne.

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