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Windows Live® Suchergebnisse Centre PompidouEnzyklopädieartikel
Centre Pompidou, eigentlich Centre National d’Art et de Culture Georges Pompidou, Kunst- und Kulturzentrum in Paris, das auf die Initiative des früheren französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou zurückgeht. 1977 wurde der Gebäudekomplex, der an Stelle der alten Markthallen im Stadtteil Beaubourg (deshalb auch Centre Beaubourg) errichtet wurde, eröffnet. Architekten der Stahlskelettkonstruktion (Ingenieure Ove Arup & Partners) waren Richard Rogers und Renzo Piano. Alle funktionalen Bauteile – Pfeiler, Rohre, Treppen, Leitungen und Verbindungsbrücken – sind außen sichtbar, und das Gebäude kann in seinen Innenräumen beliebig verändert werden. Das Gebäude beherbergt im Wesentlichen ein Museum der modernen Kunst, dessen Sammlung vor allem Exponate des Fauvismus, Kubismus und Surrealismus mit einem Schwerpunkt auf französische Künstler präsentiert. Ausgestellt sind Werke von Henri Matisse, André Derain, Pablo Picasso, Georges Braque, Alberto Giacometti, Fernand Léger, Marc Chagall, Chaim Soutine, Constantin Brancusi, Nicolas de Staël, Jean Dubuffet, Franz Kline, Jackson Pollock, Andy Warhol und Robert Rauschenberg. Im Centre Pompidou befindet sich auch ein Forschungszentrum für elektronische Musik, das Institut de Recherche et de Coordination Acoustique/Musique (IRCAM), das lange Zeit von dem Komponisten Pierre Boulez geleitet wurde. In dem Gebäude gibt es noch eine öffentliche Bibliothek, eine international bedeutende Filmsammlung, eine Sammlung von Künstlernachlässen und eine Kunstgewerbeabteilung.
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