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    Pietro Germi (* 14. September 1914 in Genua, Ligurien, Italien; † 5. Dezember 1974 in Rom, Italien) war ein italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Produzent ...

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    Pietro Germi (September 14, 1914 - December 5, 1974) was an Italian actor, screenwriter, and director. Germi was born in Genoa, Liguria, to a lower-middle class family.

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    Pietro Germi (Genova,  14 settembre   1914 –  Roma,  5 dicembre   1974) è stato un regista, attore e sceneggiatore italiano.

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Pietro Germi

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Scheidung auf italienischScheidung auf italienisch

Pietro Germi (1914-1974), italienischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler.

Germi wurde am 14. September 1914 in Colombo (Ligurien) geboren und studierte Schauspiel und Regie am Centro Sperimentale di Cinematografia in Rom. Sein Regiedebüt gab er 1945 mit Il Testimone, das ebenso wie die anderen Filme der ersten Phase seiner Karriere geprägt ist von der kargen Ästhetik und der sozialen Thematik des Neorealismus. Ihr Schauplatz ist gewöhnlich Sizilien, wie in dem Mafia-Drama In nome della legge (1948; Im Namen des Gesetzes) und Il camino della speranza (1950; Weg der Hoffnung, 1950), der in Zusammenarbeit mit Federico Fellini entstand. Es folgten u. a. La presidentessa (1952; Das öffentliche Ärgernis oder die Justiz in Nöten), Il Brigante di Tacca del Lupo (1952; Der Rebell von Tacca del Lupo), Il ferroviere (1956; Das rote Signal), L’uomo di Paglia (1957; Und draußen lauert die Sünde), Un maledetto imbroglio (1959; Unter glatter Haut), die allesamt durch ihre Authentizität überzeugen.

Mit Beginn der sechziger Jahre verlegte Germi sich auf das Genre satirischer Beziehungskomödien, in dem ihm ebenfalls bemerkenswerte Filme gelangen. Für Divorzio all’Italiana (1961; Scheidung auf italienisch, mit Sophia Loren und Marcello Mastroianni), eine bissige Komödie mit Seitenhieben auf das italienische Eherecht, erhielt Germi einen Oscar in der Kategorie „Bestes Drehbuch”. Mit Sedotta a abbandonata (1963; Verführung auf italienisch) und Signori e Signore (1965; Aber, aber, meine Herren) setzte er die Reihe seiner sozialkritischen Komödien erfolgreich fort. Seine letzte Regiearbeit war die hintergründige Ehesatire Alfredo, Alfredo (1973) über einen Bankangestellten, der von seiner temperamentvollen Gattin tyrannisiert wird. Germi arbeitete in allen seinen Filmen am Drehbuch mit und agierte in einigen auch als Darsteller. Er starb am 5. Dezember 1974 in Rom.

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