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Sir Michael Caine, eigentlich Maurice Joseph Micklewhite, (*1933), britischer Schauspieler. Mitte der sechziger Jahre wurde der zweifache Oscar-Preisträger einer der renommiertesten Darsteller des englischen, später auch des internationalen Films. Caine wurde am 14. März 1933 in London geboren. Nachdem er bereits in seiner Schulzeit Theatererfahrung gesammelt hatte, war er zunächst als Amateurschauspieler und Kleindarsteller bei Bühne und Fernsehen tätig. Sein Debüt beim Spielfilm gab er in A Hill in Korea (1956; An vorderster Front). International bekannt wurde er in der Rolle des notorischen Verführers in Alfie (1966; Der Verführer läßt schön grüßen), und er avancierte zu einem viel beschäftigten Darsteller des englischen und amerikanischen Films. Zu Caines erfolgreichsten Filmen gehören Sleuth (1972; Mord mit kleinen Fehlern), wo er an der Seite von Laurence Olivier spielte, Regie Joseph L. Mankiewicz, The Man who Would be King (1975; Der Mann, der König sein wollte, von John Huston), mit Sean Connery, California Suite (1979; Das verrückte California-Hotel), Half Moon Street (1986; Half Moon Street) an der Seite von Sigourney Weaver, Hannah and her Sisters (1986; Hannah und ihre Schwestern), von Woody Allen. Für seine darstellerische Leistung in diesem Film erhielt er einen Oscar für die beste Nebenrolle. Nach einigen Rollen in Fernsehfilmen spielte er in den neunziger Jahren u. a. in Mr. Destiny (1990; Mr. Destiny), Death Becomes Her (1992; Der Tod steht ihr gut) und On Deadly Ground (1993). Für seine schauspielerische Leistung in Little Voice (1998; Little Voice) wurde er als bester Darsteller in der Kategorie „Musical/Komödie” mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Für seine Darstellung in der John-Irving-Adaption The Cider House Rules (1999; Gottes Werk und Teufels Beitrag) erhielt er seinen zweiten Nebenrollen-Oscar. In der politisch brisanten Graham-Greene-Adaption The Quiet American (2002; Der stille Amerikaner), einer packenden Geschichte über eine schwierige Männerfreundschaft im Vietnam der fünfziger Jahre, brillierte er in der Rolle des britischen Korrespondenten Thomas Fowler. In The Statement (2003; The Statement) stand er für Norman Jewison als flüchtiger Kriegsverbrecher vor der Kamera. Caine wurde im November 2000 von Königin Elisabeth II. in den Adelsstand erhoben.
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