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Windows Live® Suchergebnisse Commonwealth-SpieleEnzyklopädieartikel
Commonwealth-Spiele, alle vier Jahre stattfindende sportliche Wettkämpfe, an denen Einzelsportler und Mannschaften aus Ländern des Commonwealth of Nations teilnehmen. Es werden Wettkämpfe in zehn verschiedenen Sportarten ausgetragen. Leichtathletik und Schwimmen gehören standardmäßig zum Programm, die übrigen Disziplinen werden aus 15 weiteren anerkannten Sportarten ausgewählt; hinzu kommen zwei Demonstrationswettbewerbe. Bisher wurden Wettkämpfe in folgenden Sportarten ausgetragen: Badminton, Bowls, Boxen, Fechten, Gewichtheben, Hockey, Kunstturnen, Judo, Netball, Radfahren, Ringen, Rudern, Rugby, Schießen, Squash, Tischtennis und Triathlon. Die ersten Commonwealth-Spiele fanden unter der Bezeichnung British Empire Games 1930 in Hamilton (Kanada) statt. Damals nahmen elf Länder daran teil, heute sind es 40. Die ersten Spiele umfassten sechs Sportarten; die einzigen Frauenwettbewerbe wurden im Schwimmen abgehalten. 1934 nahm man die Frauenleichtathletik in das Programm auf. Weitere Länder, die seit 1930 als Gastgeber der Spiele auftraten, waren England, Australien, Neuseeland, Wales, Jamaika und Schottland. Kanada richtete die Spiele insgesamt viermal aus. Seit 1970 tragen die Wettkämpfe die Bezeichnung „Commonwealth Games” (Commonwealth-Spiele). Die Spiele von 2002, an denen 3 863 Athleten teilnahmen, fanden in Manchester (England) statt. Die führenden Nationen waren Australien (mit 82 Goldmedaillen), England (54) und Indien (32).
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