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  • Dekonstruktion – Wikipedia

    Der Begriff Dekonstruktion (auch Dekonstruktivismus) wurde von Jacques Derrida geprägt und kennzeichnet sowohl einen Ansatz der systematischen Philosophie wie eine Methode bzw ...

  • Nikolaus Wegmann: Dekonstruktion

    Ein Artikel von Nikolaus Wegmann im Reallexikon der Deutschen Literaturwissenschaft.

  • Dekonstruktion

    Dekonstruktion (dt.) dient als Schlagwort für eine ganze Reihe von Strömungen in Philosophie, Architektur, Kunst und Literatur seit den sechziger Jahren. ...

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Dekonstruktion

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Jacques DerridaJacques Derrida

Dekonstruktion (französisch déconstruction; nach dem deutschen Destruktion und französisch construction), in Philosophie und Literaturwissenschaft ein in den siebziger Jahren ausgebildetes analytisches Verfahren, das den Spielcharakter des Kunstwerks betont und eine Ästhetik der Offenheit und des „Gegen-den-Strich-Lesens” propagiert; Hauptvertreter ist der von Martin Heidegger beeinflusste französische Philosoph Jacques Derrida. Auch der Psychoanalytiker Jacques Lacan und der Literaturwissenschaftler Paul de Man propagierten die Methode, die vor allem auch in den USA Verbreitung fand. Den Ausgangspunkt der Dekonstruktion stellt Heideggers Versuch dar, die „Aufgabe einer Destruktion der Geschichte der Ontologie” zu verfolgen (siehe Ontologie). Die Dekonstruktion, die sich aus dem Poststrukturalismus entwickelte, leugnet die Gültigkeit traditioneller philosophisch-metaphysischer Grundbegriffe (Subjekt, Substanz etc.), die, einmal destruiert, in ihrer paradoxalen Schwebe des De-Re-Konstruierens belassen werden. Subjektivität und Objektivität entsteht erst in diesem Zustand einer von Derrida so genannten „Bewegungen der Differenz”. Zentrales Moment der dekonstruktivistischen Interpretationsstrategie ist es auch, den grundlegenden Widerspruch zwischen dem, was der Autor glaubt zu sagen, und dem, was der Text wirklich aussagt, zum Vorschein zu bringen. Viele Kritiker haben Derrida und seinen Nachfolgern deshalb interpretatorische Willkür unterstellt.

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