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Dame Margaret Rutherford

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Margaret RutherfordMargaret Rutherford

Dame Margaret Rutherford (1892-1972), britische Schauspielerin, bekannt vor allem durch die Rolle der Miss Marple in vier Agatha-Christie-Verfilmungen. Rutherford wurde am 11. Mai 1892 in London geboren und besuchte die Wimbledon Hill School. Nachdem sie zunächst als Sprech- und Klavierlehrerin gearbeitet hatte, erhielt sie eine Schauspielausbildung an der Old Vic School. 1925 debütierte sie am Londoner Old Vic Theatre, ehe sie ab Mitte der dreißiger Jahre auch eine erfolgreiche Filmkarriere begann. Ihre erste Spielfilmrolle hatte Rutherford in Bernard Vorhaus’ Dusty Ermine (1936). Popularität erreichte sie durch ihre überzeugende Verkörperung exzentrischer englischer Damen, beispielsweise in Blithe Spirit (1944/45; Geisterkomödie, Regie David Lean), Passport to Pimlico (1948/49; Blockade in London) und The Importance of Being Earnest (1959; nach Oscar Wilde). Neben der Filmkarriere setzte sie auch ihre Theaterarbeit fort, z. B. in Stücken von Henrik Ibsen und Noël Coward.

Internationale Berühmtheit brachte ihr in der ersten Hälfte der sechziger Jahre die Darstellung der schrulligen, auf eigene Faust operierenden Detektivin Miss Marple in vier Agatha-Christie-Verfilmungen: Murder She Said (1961; 16 Uhr 50 ab Paddington), Murder at the Gallop (1963; Der Wachsblumenstrauß), Murder Most Foul (1963/64; Vier Frauen und ein Mord) und Murder Ahoy (1964; Mörder Ahoi). Für ihre Rolle in The V.I.P.s (1963; Hotel International) erhielt sie 1964 einen Oscar als beste Nebendarstellerin. Eine weitere herausragende Leistung bot sie in Orson Welles’ Shakespeare-Adaption Camopanadas a medianoche (1966; Falstaff). 1967 wurde sie von Königin Elisabeth II. in den Adelsstand erhoben. Unter dem Titel Margaret Rutherford publizierte sie 1972 ihre Memoiren. Sie starb am 22. Mai 1972 in Chalfont St. Peter.

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