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  • Energieeinsparung – Wikipedia

    Energieeinsparung bezeichnet alle Maßnahmen zur Verringerung der „verbrauchten“ Energie der Energieträger. Energieeffizienz bezeichnet hingegen die Effizienz des Einsatzes ...

  • Energieeinsparung - Lexikon

    Unter Energieeinsparung versteht man die Senkung des Energieverbrauchs durch technische und bauliche Maßnahmen bzw. einen rationelleren Einsatz von Energie. ---> Siehe auch:

  • Viessmann - Rechner Energieeinsparung

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Energieeinsparung

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5

Elektrizität

Am gesamten Energieverbrauch deutscher Privathaushalte haben die Bereiche Haushaltsgeräte, Kommunikation und Beleuchtung, für die elektrischer Strom eingesetzt wird, mit durchschnittlich rund 10 Prozent nur einen vergleichsweise geringen Anteil. Da jedoch die Elektrizität eine recht teure Form der Energie ist, machen sich auch hier Maßnahmen der Energieeinsparung rasch bezahlt.

Ähnlich wie bei der Heizung können Stromkosten am einfachsten gesenkt werden, indem man auf Unnötiges verzichtet und die vorhandenen Geräte energiebewusst nutzt. Um eine Konservendose zu öffnen, ist z. B. nicht unbedingt ein elektrischer Dosenöffner nötig. Derartige Kleingeräte, von denen es in den Haushalten oft viele gibt, verbrauchen zwar im Betrieb nur wenig Strom, belasten jedoch durch die Energie, die für die Herstellung und den Transport eingesetzt werden muss, die gesamte volkswirtschaftliche Energiebilanz. Elektroherde sind im Haushalt mit durchschnittlich 10 Prozent Anteil gewöhnlich die kostspieligsten Verbraucher. Oft führen hier altbekannte Regeln zu einer spürbaren Energieersparnis. Wer z. B. den Kochtopf mit einem Deckel verschlossen hält, verbraucht bei einer bestimmten Menge Kochgut nur etwa ein Drittel der Energie wie ohne Topfdeckel. Die bewährte Regel, Geräte nach Gebrauch auszuschalten und erst bei Bedarf wieder einzuschalten, ist ebenfalls ein wirksames Mittel, um Strom zu sparen. Der Stand-by-Betrieb elektronischer Geräte (vor allem Fernseher, Videorecorder, Computer) belastet das Energiebudget eines Privathaushalts mit durchschnittlich rund 5 Prozent. Schließlich sollten konsequent Geräte benutzt werden, die eine bessere Energieeffizienz aufweisen, beispielsweise Energiesparlampen oder Kühlschränke mit wirksamerer Wärmedämmung und Abtauautomatik.

6

Verkehr

Der Sektor Verkehr hat seit 1990 als Energieverbraucher in den meisten Ländern Mitteleuropas die Industrie übertroffen und liegt etwa gleichauf mit den Privathaushalten. Obwohl der Trend in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts leicht rückläufig war, wird mit einem wieder ansteigenden Verkehrsaufkommen gerechnet, insbesondere beim Gütertransport. Da die energetischen Wirkungsgrade der Verkehrstechnologien trotz erheblicher Verbesserungen noch immer besonders niedrig sind, liegt hier ein Schwerpunkt künftiger Energieeinsparung.

Im Einzelnen ist der Energieverbrauch der Verkehrsmittel sehr unterschiedlich: Zum Beispiel verbraucht ein Auto bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde mit einem Insassen pro Kilometer und Person durchschnittlich gut viermal mehr Energie als ein Auto, das mit gleicher Geschwindigkeit fünf Insassen befördert. Der Vergleich mit dem Zug fällt noch ungünstiger aus. Eine Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf Verkehrsträger mit relativ geringem Energieverbrauch, vor allem auf die Bahn und den öffentlichen Personennahverkehr, ist daher neben der Vermeidung unnötigen Verkehrs ein wichtiges Ziel der Energiepolitik. Zur Energieeinsparung können darüber hinaus z. B. neue Antriebstechnologien oder ein verbesserter Verkehrsfluss, etwa durch die Einrichtung „grüner Wellen” oder schnellere Informationen über Staus, beitragen.

7

Kraftstoffverbrauch

Gestiegene Kraftstoffpreise und unvermindert hoher Ausstoß umweltbelastender Abgase belegen die Notwendigkeit, vor allem im motorisierten Straßenverkehr sparsam mit Energie umzugehen. Dafür gibt es in den Bereichen Verkehrsvermeidung, Fahrweise, zusätzliche Energieverbraucher und Zustand des Fahrzeugs etliche wirksame Mittel.

Viele kürzere Fahrten aus dem Kaltstart führen zumindest bei Fahrzeugen mit Ottomotor (siehe Verbrennungskraftmaschine) zu höherem Energieverbrauch, denn in der Warmlaufphase benötigt der Motor ein Gemisch mit höherem Kraftstoffanteil. In dieser Phase kann der Verbrauch durchaus drei- bis viermal größer als im Durchschnitt sein. Verkehrsvermeidung bedeutet z. B. auch, dass mehrere Einzelfahrten durch Fahrgemeinschaften in einer einzigen, energie- und kostensparenden gebündelt werden.

Die Fahrweise beeinflusst den Kraftstoffverbrauch maßgeblich. Drei wichtige Punkte gilt es zu beachten: Nach dem Anfahren sollte zügig beschleunigt und in höhere Gänge geschaltet werden, um dann betont untertourig mit niedrigen, energiesparenden Drehzahlen und gleichmäßiger Geschwindigkeit zu fahren. Jeder Einsatz der Bremsen verbraucht Energie, deshalb vorausschauend fahren und bei Bedarf die Motorbremswirkung nutzen. Auch ein stehendes Kraftfahrzeug verbraucht im Straßenverkehr Energie, im Durchschnitt etwa einen Liter pro Stunde. Bei Stopps, z. B. vor der roten Ampel, am Bahnübergang oder im Stau, die länger als 20 Sekunden dauern, sollte der Motor folglich abgestellt werden.

Jedes außenbords angebrachte Zubehör wie Gepäck- oder Fahrradträger verändert die im Windkanal optimierte Aerodynamik des Fahrzeugs. Fahrrad-Dachträger mit Fahrrädern erhöhen z. B. den Kraftstoffverbrauch um rund 40 Prozent. Im Innern kann der auf das notwendige Maß begrenzte Gebrauch sinnvollen Zubehörs wie einer Klimaanlage oder Standheizung den Energieverbrauch spürbar senken, denn die genannten Geräte verbrauchen im Mittel bis zu 0,7 Liter pro Stunde. 400 Watt elektrische Leistung erfordern einen durchschnittlichen Mehrverbrauch von 0,5 Litern pro 100 Kilometer; bei den zahlreichen in modernen Autos installierten Geräten – vom Gebläse über die Hi-Fi-Anlage bis zur heizbaren Heckscheibe – ist dieser Wert rasch erreicht und überschritten.

Schließlich verbraucht ein regelmäßig gewartetes und optimal eingestelltes Fahrzeug deutlich weniger Energie. Ein zu niedriger Reifenluftdruck erhöht z. B. den Rollwiderstand und führt damit zu unnötigem Mehrverbrauch und Verschleiß, während umgekehrt ein regelmäßiger Ölwechsel und eine funktionstüchtige Zündanlage den Kraftstoffverbrauch senken.

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