Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Jacques Tati", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Jacques Tati

Windows Live® Suchergebnisse

  • Jacques Tati Zitate und Sprüche

    Zitate und Sprüche von Jacques Tati. ... Ärzte haben es am besten von allen Berufen: Ihre Erfolge laufen herum und ihre Misserfolge werden begraben.

  • Jacques Tati - Wikipedia, the free encyclopedia

    Jacques Tati (October 9, 1907 – November 5, 1982) was a noted French comedic filmmaker. He was born Jacques Tatischeff, the son of Russian father Georges-Emmanuel Tatischeff and ...

  • Jacques Tati – Wikipedia

    Jacques Tati (bürgerlich Jacques Tatischeff; * 9. Oktober 1908 [1] in Le Pecq im Département Yvelines; † 4. November 1982 in Paris) war ein französischer Drehbuchautor ...

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Jacques Tati

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Jacques TatiJacques Tati

Jacques Tati, eigentlich Jacques Tatischeff, (1907-1982), französischer Schauspieler und Filmregisseur. Tati wurde am 9. Oktober 1907 als Sohn einer russischen Aristokratenfamilie in Le Pecq bei Paris geboren und erhielt seine Schulausbildung am Lycée de Saint-Germain-en-Laye. Nach einer Lehre als Bilderrahmenbauer in London und einer Tätigkeit im Geschäft seines Vaters begann seine Karriere im Kabarett und Varieté Anfang der dreißiger Jahre. Zur selben Zeit setzte auch sein Interesse für den Film ein, und er drehte einige Kurzfilme. Nach Nebenrollen in Claude Autant-Laras Silvie et la fantôme (1946; Sylvia und das Gespenst) und Le diable au corpse (1947; Teufel im Leib) inszenierte Tati mit Jour de fête (1949; Tatis Schützenfest) seinen ersten Langfilm. Tati verkörpert darin einen Dorfbriefträger, der versucht, seine Tätigkeit mit modernistischer Perfektion auszuüben, dabei aber nur Chaos verursacht. Der mit psychologischer Raffinesse inszenierte Film mit einem ausgeprägten Sinn für Situationskomik erhielt bei den Filmfestspielen von Venedig einen Preis für das beste Drehbuch.

In seinen bekanntesten Werken, Les vacances de monsieur Hulot (1953; Die Ferien des Monsieur Hulot) und Mon oncle (1958; Mein Onkel), persiflierte Tati die Lebensumstände der modernen technisierten Welt aus der Perspektive seines Alter Ego, einer tollpatschigen und doch pfiffigen Außenseiterfigur. Wegen Finanzierungsproblemen konnte Tati nach Mon oncle, für den er 1959 in der Kategorie bester ausländischer Film mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, nur noch drei Filme realisieren: Playtime (1967; Tatis herrliche Zeiten), Trafic (1971; Trafic – Tati im Stoßverkehr) und Parade (1974). Für Parade erhielt er den Grand Prix des französischen Filmes. In allen seinen Arbeiten verband er die hohe Schule des Komödianten mit filmischer Perfektion, und er wurde der profilierteste französische Filmkomiker seit Max Linder. In seinen mit großer Leichtigkeit und Eleganz inszenierten Filmen dominieren visuelle Gags, während Dialoge in den Hintergrund treten. Tatis späte Filme erzielten indessen nicht mehr das Echo des Frühwerkes, Playtime gilt jedoch heute auch als Meisterwerk. 1979 wurde ihm der Grand Prix National des Arts et des Lettres für sein Lebenswerk verliehen. Jacques Tati starb am 4. November 1982 in Paris.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft