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Genesis

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Genesis: Wichtige AlbenGenesis: Wichtige Alben

Genesis, englische Rockgruppe, eine der erfolgreichsten Art-Rock-Formationen der siebziger und achtziger Jahre. Die Band wurde 1966 gegründet mit der Besetzung Anthony Phillips (*14. Dezember 1951 in London-Putney; Gitarre), Michael Rutherford (*2. Oktober 1950 in Guildford; Bass), Peter Gabriel (*13. Mai 1950 in Cobham bei London; Gesang), Anthony Banks (*27. März 1950 in East Hoathly/East Sussex; Keyboard) und Chris Stewart (Schlagzeug). Das erste Album erschien 1969 unter dem Titel From Genesis to Revelation. Die Band wurde durch ihre literarisch eigenwilligen und phantasievollen Songs sowie durch psychedelische Light-Shows und theatralische Horroraktionen als auch durch musikalisch ausgefeilte Arrangements berühmt. Nach der Veröffentlichung der zweiten LP, Trespass (1970), verließen zwei Musiker die Band: Anthony Phillips wurde durch Steve Hackett (*12. Februar 1950 in London) ersetzt, neuer Schlagzeuger wurde Phil Collins (*31. Januar 1951 in London-Chiswick). Mit Nursery Cryme (1972), Foxtrot (1972) und Selling England by the Pound (1973) folgten weitere hochkarätige Alben mit ausgefeilten Song-Arrangements. Einen Höhepunkt erreichte Genesis mit dem Konzeptalbum The Lamb Lies Down On Broadway (1974), das in surrealen Bildern die Geschichte eines jungen Puertoricaners in New York erzählt.

1975 verließ Peter Gabriel die Gruppe, und der Schlagzeuger Phil Collins übernahm ab dem Album A Trick of the Tail (1975) den Part des Sängers. Der Stil der Band wurde schlichter, was den kommerziellen Erfolg erst recht steigerte. Durch den enormen Erfolg als Songwriter und Sänger startete Collins eine äußerst erfolgreiche Solokarriere, die er neben den Verpflichtungen für Genesis verfolgte. 1977 verließ der Gitarrist Steve Hackett die Band. Das verbleibende Trio Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford veröffentlichte 1978 das Album And Then There Were Three, das der Band die erste Goldene Schallplatte in den USA einbrachte. Genesis entwickelte sich formal und stilistisch immer weiter und war beim 20-jährigen Bestehen der Band zu einer der erfolgreichsten Bands der Popgeschichte geworden. Vom Album Invisible Touch von 1986 wurden allein in den USA mehr als fünf Millionen Exemplare verkauft. Das Video zur Single Land Of Confusion erhielt als bestes Konzept-Musikvideo 1987 einen Grammy Award. 1996 verließ Phil Collins Genesis nach mehr als 20 Jahren Zugehörigkeit. Weitere Alben der Band sind Wind and Wuthering (1977), Seconds Out (1977), Duke (1980), Abacab (1981), Invisible Touch (1985) und We Can’t Dance (1991).

Im Juni 1997 wurde als Nachfolger für den legendären Collins der bisher unbekannte, aus Edinburgh stammende Ray Wilson (*1969 in Edinburgh) verpflichtet. Wilson, der zuvor Sänger bei der Rockgruppe „Stiltskin” war, singt bereits elf Songs auf dem neuen Genesis-Album Calling All Stations, das im Sommer 1997 erschienen ist. Die Gruppe ging in neuer Besetzung 1998 auf Europatournee.

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