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    Oliver Norvell Hardy (* 18. Januar 1892 in Harlem (Georgia); † 7. August 1957 in Hollywood (Kalifornien)) war ein US-amerikanischer Komiker und Filmschauspieler.

  • Oliver Hardy - Wikipedia, the free encyclopedia

    Oliver Hardy (born Oliver Norvell Hardy; January 18, 1892 – August 7, 1957) was an American comic actor, famous as the second half of Laurel and Hardy, the classic double act ...

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    Laurel or Hardy: The Solo Films of Stan Laurel and Oliver "Babe" Hardy von Rob Stone, David Wyatt, und Randy Skretvedt von Split Reel (Gebundene Ausgabe - September 1996)

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Oliver Hardy

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Laurel und HardyLaurel und Hardy

Oliver Hardy (1892-1957), amerikanischer Schauspieler, bildete zusammen mit Stan Laurel als „Laurel und Hardy” das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte.

Hardy wurde am 18. Januar 1892 in Harlem (Georgia) als Sohn eines Rechtsanwalts geboren und wurde 1913 Mitglied der Filmgesellschaft Lubin Motion Pictures, wo er vor allem in turbulenten Slapstickkomödien mitwirkte. Auch bedingt durch seine Körperfülle, war Hardy von Anfang auf komische Rollen festgelegt.

Er arbeitete anfangs hauptsächlich für Hal Roach, der ihn Ende 1926 mit Laurel zusammenbrachte. Damit hatte sich das erfolgreichste Komikerduo der Filmgeschichte zusammengefunden. In der Folgezeit entstanden in Zusammenarbeit mit Hal Roach eine ganze Reihe von hervorragenden Kurzfilmen, wie Putting Pants on Philip (1927, Hosen für Philip), Liberty (1929, Freiheit) und Big Business (1929, Große Geschäfte). Als eine Hälfte des ungleichen Paares verkörperte Hardy den „Dicken”. Stets um Souveränität bemüht, oft auch mit pompöser Galanterie, bildete er den Gegenpart zu dem naiven, weinerlichen Laurel, der in der Regel die Katastrophen auslöst. Fester Bestandteil der Dramaturgie ist Hardys direkter Appell ans Publikum; sein Blick drückt die stumme Verzweiflung über Stans Dummheiten aus.

Laurel und Hardy zählten zu den wenigen Stummfilmkomikern, die mühelos den Sprung zum Tonfilm schafften. Mit Pardon Us (Wir bitten um Gnade) entstand 1931 der erste Langfilm, dem weitere folgten: u. a. Pack Up Your Troubles (1932, Vergiß Deine Sorgen), Fra Diavolo (1933), Sons of the Desert (1934, Die Wüstensöhne), Bonnie Scotland (1935, Schönes Schottland), The Bohemian Girl (1936, Das Mädchen aus Böhmen), Way Out West (1937, Draußen im Westen), Swiss Miss (1938) und Block-Heads (1938, Klotzköpfe). Auch in der Tonfilmzeit drehten sie weiterhin erfolgreiche Kurzfilme.

Ab Ende der dreißiger Jahre entstanden weitere Streifen, u. a. A Chump at Oxford (1940, Ein Dummkopf in Oxford), Saps at Sea (1940, Abenteuer auf hoher See) und Die Wunderpille (1943, Jitterbugs). Allerdings handelte es sich in dieser späten Phase meist um uninspirierte Rückgriffe auf die frühen Erfolge, bei denen Laurel und Hardy nicht mehr die Kontrolle bei den Dreharbeiten und über die Drehbücher hatten. Atoll K (1951, Dick und Doof erben eine Insel) war der letzte gemeinsame Film der beiden Starkomiker. Trotz schwächerer Filme in der Spätphase ihres Schaffens wurden Stan Laurel und Oliver Hardy zu Ikonen des Films, und ihre Beliebtheit ist ungebrochen. Die Filme waren im deutschen Fernsehen unter dem Titel „Dick und Doof” meist in verstümmelter Form zu sehen. Ohne Laurel spielte Hardy zusammen mit John Wayne in dem Western The Fighting Kentuckian (1949, In letzter Sekunde) und mit Bing Crosby in Frank Capras musikalischer Komödie Riding High (1950, Lach und wein mit mir). Oliver Hardy starb am 7. August 1957 in Hollywood.

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