Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Investition

Windows Live® Suchergebnisse

  • Investition - Wikipedia

    In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur versteht man im Allgemeinen unter Investition (kurz I ) die „Verwendung finanzieller Mittel“ ( Wöhe ) oder die Anlage von ...

  • TU Berlin - Lehrstuhl für Finanzierung und Investition

    Technische Universität Berlin - Fakultät VIII - Institut fuer Finanzierung und Investition - Prof. Dr. Hans Hirth ... Die Integrierte Veranstaltung in Finanzierung und ...

  • UHH > Fakultät WiSo > Lehre > Investition

    Prof. Dr. Alexander Bassen Donnerstag, 14.15-18.00 Uhr (bis 15. November) bzw. 14.15-17.00 Uhr (ab 22. November), Audimax 1 Vorlesungsbeginn:

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Investition

Enzyklopädieartikel

Investition (lateinisch investire: einkleiden), Kapitalanlage in Sachgütern, um Gewinne zu erzielen.

Ganz allgemein kann jede Form eines Aufwandes von Produktionsfaktoren oder Kaufkraft mit dem Ziel, zu einem späteren Zeitpunkt Erträge zu erwirtschaften, als Investition bezeichnet werden. Generell lassen sich Investitionen nach der Art der Vermögensgegenstände, in die investiert wird, unterscheiden. Üblicherweise wird zwischen Sachinvestitionen, Finanzinvestitionen und immateriellen Investitionen unterschieden. Sachinvestitionen sind z. B. der Kauf von Grundstücken oder Maschinen, Finanzinvestitionen der Erwerb von Beteiligungsrechten, während immaterielle Investitionen Forschung, Werbung oder Ausbildung umfassen.

Die gesamten Investitionen eines Zeitraumes werden als Bruttoinvestitionen bezeichnet. Zu den Bruttoinvestitionen gehören die Bestandsveränderungen an Anlagen, z. B. Maschinen, Bauten (Anlageinvestition) sowie Vor-, Halbfertig- und Fertigprodukten (Lager- oder Vorratsinvestition). Die Bruttoinvestition setzt sich zusammen aus der Ersatz- oder Reinvestition und der Netto- oder Erweiterungsinvestition.

Ersatz- oder Reinvestitionen liegen vor, wenn abgenutzte oder verbrauchte Produktionsmittel ersetzt oder gepflegt werden. Wenn das Ausmaß der Ersatzinvestitionen dem Ausmaß der Abschreibungen (den Minderungen des Vermögenswertes) entspricht, dann bleibt der Wert der Produktionsmittel konstant. Wenn die Nettoinvestition die Reinvestition überschreitet, spricht man von Erweiterungsinvestition; ist die Nettoinvestition niedriger als die Ersatzinvestition, handelt es sich um versäumte Reinvestition. Die Investitionsquote ist der Anteil der Investition am Sozialprodukt. Die Investitionsquote gibt an, welcher Teil der in einer Periode produzierten Güter investiert, also weder dem Verbrauch noch dem Export zugeführt wird. Die Investitionsrate gibt an, wie viele Investitionen relativ zum bestehenden Kapitalstock getätigt wurden.

Die Investitionslenkung ist eine staatliche Einflussnahme auf unternehmerische Entscheidungen. So versucht der Staat durch Vergünstigungen wie Steuererleichterungen und geldpolitische Anreize, die Investitionsentscheidungen von Unternehmern zu steuern und insbesondere die Investitionsneigung (die Bereitschaft zu Investitionen) zu erhöhen. Andererseits sollen Fehlinvestitionen (die nicht zu dem angestrebten Erfolg führen) sowie Investitionen, die über das notwendige Maß hinausgehen, verhindert werden, indem bestimmte Investitionen behördlich zu genehmigen sind.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft