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    Das Gebäude, in dem die Galerie der Uffizien ihren Sitz hat, wurde Mitte des 16.

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Uffizien

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Uffizien in FlorenzUffizien in Florenz
Artikelgliederung
1

Einleitung

Uffizien (italienisch uffizi: Ämter), berühmte Galerie in Florenz, Sammlung antiker Skulpturen und Gemälde (vor allem italienischer, aber auch niederländischer und deutscher Maler). Die Galleria degli Uffizi besteht aus zwei miteinander verbundenen und mit Arkaden versehenen Gebäuden, die zwischen 1560 und 1580 von Giorgio Vasari, dem Hofmaler des Großherzogs Cosimo I. de’ Medici, erbaut wurden. Ursprünglich sollten sie als Verwaltungsbüros verwendet werden, aber aufgrund ihrer innovativen Eisenbauweise, die große Fenster möglich machte, stellten sie eine geeignete Räumlichkeit für die Kunstsammlungen der Familie Medici dar. Diese Werke waren es auch, die den Grundstock für die heutige Sammlung bildeten.

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Bestand

Zur Sammlung italienischer Kunst gehören u. a. die drei monumentalen Altarbilder aus dem 13. Jahrhundert von Giotto, Duccio und Cimabue, Werke von Simone Martini und Gentile da Fabriano. Daran schließen sich Räume mit Gemälden der Frührenaissance an. Besonders erwähnenswert sind Gemälde von Masaccio, Fra Angelico, Paolo Uccello und Piero della Francesca. Einer der vielen Höhepunkte der Sammlung sind die vier Räume, die Sandro Botticelli gewidmet sind, insbesondere seine berühmtesten Werke Der Frühling und Die Geburt der Venus.

In weiteren Räumen sind u. a. Gemälde der großen Meister der florentinischen Hochrenaissance zu sehen: die unvollendete Anbetung der Könige und Verkündigung von Leonardo da Vinci, Papst Leo X. von Raffael und Madonna Doni von Michelangelo. Die Ausstellung florentinischer Malerei endet mit Werken von Vertretern des Manierismus, wie Iacopo da Pontormo, Bronzino und Rosso Fiorentino.

Zur Sammlung gehören des Weiteren einige bedeutende Beispiele venezianischer Kunst, namentlich die Christliche Allegorie von Giovanni Bellini und die Venus von Urbino von Tizian sowie Werke von Tintoretto, Paolo Veronese und Parmigianino. Durch Gemälde aus dem 15. und 16. Jahrhundert von Hugo van der Goes, Lucas Cranach, Rembrandt, Peter Paul Rubens und Sir Anthonis van Dyck sind die flämische, holländische und die deutsche Schule vertreten. Die Sammlung endet mit Werken aus dem 18. Jahrhundert von Canaletto, Francesco Guardi, Francisco de Goya und Jean-Baptiste Siméon Chardin. Im Vasari-Korridor, der die Uffizien mit dem Palazzo Pitti verbindet, hängt eine berühmte Sammlung von Selbstporträts, die von Vasari und Raffael bis zu Rubens, Diego Velázquez, Camille Corot und Eugène Delacroix reicht.

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