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  • Blauwal – Wikipedia

    Der Blauwal (Balaenoptera musculus) gehört zur Familie der Furchenwale (Balaenopteridae), somit zur Unterordnung der Bartenwale (Mysticeti), zur Ordnung der Wale (Cetacea) und zur ...

  • Kinder-Tierlexikon, der Blauwal

    Ein erwachsener Blauwal ist ca. 25 m (selten bis 33 m) lang und wiegt zwischen 100 und 140 Tonnen. (Das ist so viel wie 25 Elefanten oder wie 1500 erwachsene Menschen).

  • WWF Arten A-Z - Blauwal

    Name: Blauwal: Wissenschaftlicher Name: Balaenoptera musculus: Lebensraum: Der Blauwal ist weltweit in allen Meeren verbreitet : Geografische Verbreitung: Nördlicher ...

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Blauwal

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BlauwalBlauwal
Artikelgliederung
1

Einleitung

Blauwal, der größte Bartenwal und die größte Tierart, die je auf der Erde gelebt hat.

Blauwale können eine Gesamtlänge von 35 Metern und ein Gewicht bis 130 Tonnen erreichen, wobei Weibchen etwas länger werden als Männchen. Wale dieser Art sind dunkelblaugrau gefärbt und haben helle Flecken. Die gesprenkelte Zeichnung ist für jedes Tier charakteristisch und erlaubt es Forschern, Individuen zu identifizieren. Blauwale haben eine kleine, niedrige Rückenfinne und lange, spitze Brustfinnen. Sie kommen in allen Ozeanen vor. Die meisten Populationen wandern über große Strecken: Die Wale ziehen im Sommer paarweise oder zu dritt von tropischen Gewässern nordwärts an den Rand des Packeises.

2

Nahrungssuche und Rufe

Blauwale ernähren sich fast ausschließlich von Plankton, wobei Krill ihre Hauptnahrung bildet. Da sie Planktonfiltrierer sind, gelangen Wasser und Nahrung zunächst durch das Maul in den stark dehnbaren Kehlsack. Dann wird das Wasser durch 300 bis 400 Paar schwarzer, breiter, ausgefranster Hornplatten (Barten) gepresst, die vom Oberkiefer herabwachsen und als Nahrungsfilter dienen. Die Nahrung bleibt an der Innenseite der Barten hängen und wird verschluckt, sobald das Wasser herausgepresst ist. Blauwale erzeugen Laute im Niederfrequenzbereich, die im Wasser über eine Entfernung von 160 Kilometern gehört werden können. Die Rufe dienen der Verständigung von Gruppen untereinander. Blauwale tauchen bis in 200 Meter Tiefe und können im Extremfall 50 Minuten unter Wasser bleiben.

3

Fortpflanzung und Gefährdung

Weibchen bringen alle zwei bis drei Jahre nach einer einjährigen Tragzeit immer nur ein Junges zur Welt. Es wird ungefähr sieben Monate gesäugt. Blauwale wurden von den zwanziger bis zu den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts uneingeschränkt gejagt und beinahe ausgerottet. Seit 1966 sind sie vollständig geschützt, und in einigen Teilen ihres Lebensraumes vermehren sie sich langsam wieder. In der Monterey Bay in Kalifornien sind Blauwale seit 1985 im Spätsommer wieder relativ regelmäßig zu sehen. Der weltweite Bestand beträgt nach Angaben des World Wide Fund for Nature (WWF) von 2001 allerdings wahrscheinlich weniger als 5 000 Tiere. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es noch etwa 210 000 Blauwale.

4

Systematische Einordnung

Blauwale werden wissenschaftlich als Balaenoptera musculus bezeichnet. Sie gehören zur Familie Balaenopteridae der Unterordnung Mysticeti aus der Ordnung Cetacea.

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