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Windows Live® Suchergebnisse Danny KayeEnzyklopädieartikel
Danny Kaye, eigentlich David Daniel Kominsky, (1913-1987), amerikanischer Schauspieler, Sänger, Tänzer und Musiker. Kaye wurde am 18. Januar 1913 als Sohn russischer Einwanderer im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, wo er die Thomas Jefferson High School besuchte. Nach erster Bühnentätigkeit ab Anfang der dreißiger Jahre debütierte er 1939 am Broadway in dem Stück The Straw Hat Revue. In Lady in the Dark (1941) verblüffte er mit seiner Fähigkeit, zungenbrecherische Texte in rasender Geschwindigkeit zu sprechen. Der Produzent Samuel Goldwyn baute ihn zum Filmstar auf, angefangen mit der Militärkomödie Up in Arms (1944, Bewaffnet aufwärts). In Technicolor-Produktionen spielte Kaye oft zwei oder mehrere Personen gleichzeitig und konnte so seiner mimischen, tänzerischen und sprachlichen Begabung freien Lauf lassen. Später arbeitete er auch erfolgreich mit Bing Crosby zusammen, so in White Christmas (1954, Weiße Weihnachten) sowie The Court Jester (1956, Der Hofnarr) und verlegte seine Aktivitäten allmählich auf Fernsehproduktionen. Weitere Filme mit Danny Kaye sind The Secret Life of Walter Mitty (1947, Das Doppelleben des Herrn Mitty), Howard Hawks’ A Song Is Born (1948, Die tollkühne Rettung der Gangsterbraut Honey Swanson), Knock on Wood (1953, Die Lachbombe) und Merry Andrew (1958, König der Spaßmacher). Kaye wurde 1954 mit einem Ehren-Oscar für seine Lebensleistung ausgezeichnet. Von 1963 bis 1967 war er in der beliebten Fernsehserie The Danny Kaye Show zu sehen. In Spielfilmen trat er ab Anfang der sechziger Jahre nur noch selten auf. Für seine Tätigkeit als UNICEF-Botschafter (ab 1954) erhielt er 1981 den Jean Hersholt Humanitarian Award. Danny Kaye starb am 3. März 1987 in Los Angeles.
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