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  • Zhou – Wikipedia

    Zhou bezeichnet. in China eine westliche Dynastie mit der Hauptstadt Zongzhou/Hao (zirka 1122/1045–770 v. Chr.) und in östliche Dynastie mit der Hauptstadt Chengzhou bei Luoyang ...

  • Zhou Enlai – Wikipedia

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    Zhou Enlai 1898 - 1976 . Was kümmert es den Mann in der Sänfte, wer die Sänfte trägt?

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Zhou-Dynastie

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Zhou-DynastieZhou-Dynastie
Artikelgliederung
1

Einleitung

Zhou-Dynastie, auch Chou-Dynastie, von einem halbnomadischen Clan aus dem Nordwesten gegründete chinesische Dynastie (1050 v. Chr., nach der traditionellen Chronologie 1122 bis 249 v. Chr.), welche die Shang-Dynastie ablöste. Die Hauptstadt war Hao (nahe dem modernen Xi’an). Die östliche Hauptstadt wurde in Loyi am Lo (in der Nähe des heutigen Luoyang) errichtet.

Während der Zhou-Dynastie dehnte sich die chinesische Zivilisation über den größten Teil Chinas nördlich und im Tal des Jangtsekiang aus. Die weite Fläche dieses Gebiets machte es den Zhou unmöglich, eine direkte Kontrolle über die gesamte Region auszuüben. Sie delegierten deshalb einen Teil ihrer Macht an Vasallen. An der Spitze dieser Feudalstaaten stand der Lehnsherr, dessen Lehen erblich war. Unter ihm standen die Krieger, und auf der untersten Stufe der sozialen Hierarchie folgten die Bauern und Haussklaven. Mit der Zeit gewannen diese Vasallenstaaten immer größere Autonomie.

Von zentraler Bedeutung war die Landwirtschaft. Das Land war in quadratische Flächen eingeteilt, die wiederum in neun Parzellen unterteilt waren. Die acht äußeren Parzellen wurden Bauernfamilien zugeteilt, die gemeinsam die mittlere Parzelle zur Versorgung der herrschenden Klasse bestellten.

Die Zhou glaubten, dass der Himmel den Königen ein Herrschaftsmandat gegeben habe, das ihre politische Macht rechtfertigte. Die Zhou-Könige brachten Tian und ihren Vorfahren Opfer dar. Die Feudalherren opferten lokalen Naturgottheiten und ihren Vorfahren. Die jeweiligen Familien brachten ihren Vorfahren Opfer dar. Wenn das Opfern vernachlässigt wurde, erwarteten sie Unglück und Unheil.

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Die östliche Zhou-Dynastie

Die Zhou-Könige konnten bis 770 v. Chr. eine wirksame Kontrolle über ihr Gebiet aufrechterhalten, als sich mehrere Lehnsstaaten zusammen mit nichtchinesischen Truppen erhoben und die Zhou aus ihrer Hauptstadt (nahe dem heutigen Xi’an) vertrieben. Daraufhin errichteten die Zhou weiter östlich in Luoyang eine neue Hauptstadt. Im Osten des Reiches waren sie zwar weniger Angriffen durch die Barbaren ausgesetzt, übten aber auch nur noch wenig politische und militärische Macht über die Vasallenstaaten aus, von denen einige größer und mächtiger als die Zhou geworden waren. Als Inhaber des Mandats des Himmels bestätigten die Zhou weiterhin die Lehnsherren und blieben so bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. die nominellen Herrscher. Vom 8. bis 3. Jahrhundert v. Chr. erlebte China ein rasches Wirtschaftswachstum, aber auch soziale Veränderungen vor dem Hintergrund äußerster politischer Instabilität und ständiger Kriege. Der von Ochsen gezogene, mit einer Eisenspitze versehene Pflug sowie verbesserte Bewässerungstechniken führten zu Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft, die wiederum ein Bevölkerungswachstum zur Folge hatten. Es bildete sich eine neue Klasse von Kaufleuten und Händlern heraus.

Die politische Macht der Zhou-Dynastie nahm mit dem Aufschwung der mächtigen Grenzsstaaten ab. Im Verlauf des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr. gab es immer wieder kurze Perioden der Stabilität, die durch die Schaffung von Staatenbündnissen unter der Führung des jeweils stärksten Mitglieds erreicht wurden. Im 5. Jahrhundert hatte sich das Bündnissystem jedoch als erfolglos erwiesen. Das China der Zhou verfiel in einen Zustand der Anarchie. Diese Zeit ist als „Zeit der Streitenden Reiche” bekannt (481-221 v. Chr.).

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Die Blütezeit der chinesischen Philosophie

Der früheste und bei weitem einflussreichste Philosoph dieser Zeit war Konfuzius. Als gebildeter Sohn einer aristokratischen Familie aus dem Staat Lu (im heutigen Shandong) war Konfuzius ein Vertreter jener aufkommenden Beamten- und Beraterklasse, auf die die herrschende Aristokratie angewiesen war, um mit den komplizierten Problemen der inneren Verwaltung und der zwischenstaatlichen Beziehungen fertigzuwerden. Konfuzius schlug vor, zu den politischen und sozialen Institutionen der frühen Zhou-Dynastie zurückzukehren. Er versuchte, eine Klasse tugendhafter und gebildeter Männer zu begründen, die hohe Regierungspositionen übernehmen und das Volk durch ihr beispielhaftes Verhalten führen könnten.

Die Lehre des Taoismus (zweite große philosophische Schule zur „Zeit der Streitenden Reiche”) wird im Taoteking, der Laotse zugeschrieben wird, und in den Werken Chuang Tzus dargelegt. In der Politik vertraten die Taoisten eine Rückkehr zu primitiven, an der Landwirtschaft orientierten Gemeinschaften, in denen das Leben seinen natürlichen Lauf nehmen könne. Die Regierungspolitik sollte durch ein sehr hohes Maß an wirtschaftlicher Freiheit gekennzeichnet sein.

Eine dritte politisch-philosophische Schule, die damals eine Blütezeit erlebte und später die chinesische Zivilisation nachhaltig beeinflussen sollte, war die Schule der Legalisten. Die Legalisten befürworteten die Schaffung einer sozialen Ordnung auf der Grundlage strenger und unpersönlicher Gesetze. Um eine solche Ordnung durchsetzen zu können, war ihrer Meinung nach die Schaffung eines mächtigen und wohlhabenden Staates notwendig, in dem der Herrschende unangefochtene Macht besitze. Die Legalisten drängten auf die Schaffung von staatlichen Monopolen und andere wirtschaftliche Maßnahmen, die den Staat bereichern, seine militärische Stärke erhöhen und die administrative Kontrolle zentralisieren sollten.

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Das Ende der Zhou-Dynastie

Das Königreich der Qin, das am Rande der chinesischen Zivilisationssphäre lag und das aufgrund der natürlichen Gegebenheiten wie eine Festung geschützt wurde, erstarkte während der „Zeit der Streitenden Reiche”. Im 4. Jahrhundert v. Chr. reformierten die Qin ihren Staatsapparat, die Wirtschaft und die Armee nach den Prinzipien der Legalisten. Ihre territoriale Expansion begann Mitte des 4. Jahrhunderts. 256 v. Chr. wurde die Zhou-Hauptstadt durch die Qin erobert. Der Qin-Herrscher Zheng bestieg 246 v. Chr. den Königsthron. 221 v. Chr. nahm er den Titel Shih Huang-Ti an und wurde so erster Kaiser der Qin-Dynastie und eines geeinten China.

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