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    The Right Stuff by Tom Wolfe FSG 1979 Picador 2008

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    Tom Wolfe has established himself as our prime fictional chronicler of America at its most outrageous and alive.

  • Tom Wolfe - Wikipedia, the free encyclopedia

    Thomas Kennerly Wolfe (born March 2, 1931 in Richmond, Virginia), known as Tom Wolfe, is a best-selling American author and journalist. He is one of the founders of the New ...

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Tom Wolfe

Enzyklopädieartikel

Tom Wolfe, eigentlich Thomas Kennerly Wolfe, (*1931), amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er gilt als einer der Hauptvertreter der als New Journalism bezeichneten Strömung innerhalb der amerikanischen Literatur, die fiktionale Stile und Techniken mit Elementen der dokumentarischen Reportage zu verknüpfen suchte.

Wolfe wurde am 2. März 1931 in Richmond (Virginia) geboren. Er besuchte die Washington and Lee University in Lexington und die Yale University in New Haven. Nach Anfängen als Zeitungsjournalist avancierte er mit seiner satirischen Essaysammlung The Kandy-Kolored Flake Streamline Baby (1965; Das bonbonfarbene tangerinerot-gespritzte Stromlinienbaby) zu einem bissigen Kommentator der amerikanischen Gegenwartskultur. The Electric Kool-aid Acid Test (1968; Unter Strom) behandelt das Leben Ken Keseys, des Autors von One Flew Over the Cuckoo’s Nest (1972; Einer flog über das Kuckucksnest), und die Gegenkultur der so genannten „Merry Pranksters”, die in einem Bus durch die USA fuhren und den Gebrauch von LSD propagierten; das Buch wies Wolfe als sensiblen Beobachter von Zeitströmungen aus. Gemeinsam mit Hunter S. Thompsons Fear and Loathing in Las Vegas (1971; Angst und Schrecken in Las Vegas) wurde das Buch zum Klassiker des Genres. Darüber hinaus tat sich Wolfe als Mitherausgeber des New York Magazine (1968-1976) und des Esquire (seit 1977) hervor.

Mit den Essays The Painted Word (1975; Das gemalte Wort) und From Bauhaus to Our House (1981; Mit dem Bauhaus leben) provozierte der Autor, der in der Öffentlichkeit gerne als Dandy in weißem Anzug auftritt, als Kritiker der modernistischen Kunst- und Architekturauffassung. Weitere Werke Wolfes sind The Pump House Gang (1968), Radical Chic & Mau-Mauing the Flak Catchers (1970; Radical Chic und Mau Mau bei der Wohlfahrtsbehörde) und The Right Stuff (1979; Die Helden der Nation). Mit dem Buch The Bonfire of the Vanities (1987; Fegefeuer der Eitelkeiten) legte Wolfe, der zuvor noch verkündet hatte, der „New Journalism” würde die Belletristik endgültig verdrängen, seinen ersten Gesellschaftsroman vor. Die Geschichte über das Milieu der New Yorker Börse und die Konfrontation mit der Kultur der Schwarzen in der South Bronx wurde ein Bestseller, der unter von Brian de Palma 1990 erfolgreich verfilmt wurde. Ein weiterer Gesellschaftsroman folgte mit A Man in Full (1999; Ein ganzer Kerl), der einen Immobilienunternehmer in den Mittelpunkt stellt und das Spekulationsgebaren in den USA der neunziger Jahre kritisch beleuchtet. Der College-Roman I Am Charlotte Simmons (2004; Ich bin Charlotte Simmons) zeigt in einer schonungslosen Abrechnung mit den Eliten der USA, wie schwierig es für begabte Personen aus minderprivilegierten Schichten ist, gesellschaftlich aufzusteigen.

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