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Internationale Brigaden

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Freiwilligenverbände der Internationalen Brigaden im Spanischen BürgerkriegFreiwilligenverbände der Internationalen Brigaden im Spanischen Bürgerkrieg

Internationale Brigaden, ausländische Freiwilligenverbände, die im Spanischen Bürgerkrieg zwischen 1936 und 1938 auf Seite der Republik kämpften. Die Internationalen Brigaden entstanden auf Anregung französischer und belgischer Kommunisten und wurden schließlich von der Komintern organisiert. Angeworben wurden die Freiwilligen vor allem in Frankreich; ihre militärische Ausbildung erhielten sie in Albacete. Die etwa 35 000 Mann (darunter ca. 5 000 Deutsche) waren in fünf Brigaden unterteilt, die sich wiederum nach nationaler Zugehörigkeit in Bataillone untergliederten. Die Bataillone trugen zum Teil ideologisch-politisch aussagekräftige Namen wie z. B. das deutsch-österreichisch-schweizerische „Thälmann-Bataillon” oder die italienische „Brigade Garibaldi”. Die Internationalen Brigaden setzten sich zum größten Teil aus Kommunisten (etwa 60 Prozent) sowie Sozialisten zusammen. Innerhalb der Brigaden sowie zwischen Brigaden und der Republik kam es bald schon zu ideologischen Auseinandersetzungen, die die Kampfmoral zum Teil schwer untergruben. 1938 wurden die Internationalen Brigaden auf Initiative des internationalen Nichtinterventionskomitees aufgelöst. Die Internationalen Brigaden traten vor allem bei den Kämpfen um Madrid (November 1936) hervor, das sie erfolgreich verteidigen konnten.

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