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  • Wiener Kreis – Wikipedia

    Der Wiener Kreis war eine Gruppe von Philosophen und Wissenschaftstheoretikern, die sich von 1922 bis 1936 unter der Leitung von Moritz Schlick wöchentlich in Wien trafen.

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Wiener Kreis

Enzyklopädieartikel

Wiener Kreis, auch Wiener Schule, eine Gruppe von neopositivistischen Wissenschaftlern und Philosophen, die um 1923 aus einer Diskussionsrunde um Moritz Schlick an der Universität Wien hervorging. Diese wiederum war aus dem 1. Wiener Kreis (1908-1912) um Ernst Mach entstanden. Dem Wiener Kreis gehörten u. a. Philipp Frank, Rudolf Carnap und zu Beginn auch Karl Popper an. Beeinflußt war er von der Logik in der Tradition Gottlob Freges und Bertrand Russells sowie von der analytischen Sprachphilosophie in der Nachfolge Ludwig Wittgensteins. Ziel der Gruppe war es, den Positivismus des 19. Jahrhunderts im so genannten logischen Positivismus weiterzuentwickeln und derart eine Grundlagen- und Methodenkritik der Wissenschaften zu erstellen.

Ab 1929 gab der Wiener Kreis bzw. der in seinen Reihen gegründete Verein Ernst Mach gemeinsam mit der Berliner Gesellschaft für empirische Philosophie die Zeitschrift Erkenntnis heraus, mit der er an eine breitere Öffentlichkeit trat. Im selben Jahr erschien die Schrift Wissenschaftliche Weltauffassung, in welcher die Gruppe das Programm eines kompromisslosen Empirismus vertrat. Des Weiteren wurden zahlreiche Monographien veröffentlicht und Symposien veranstaltet. Der Wiener Kreis löste sich mit Schlicks Tod 1936 auf. Viele seiner Mitglieder gingen ins Exil.

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